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	<title>Stefan Fischerländer's Blog &#187; Business</title>
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		<title>Western Digital oder: Wie Kundensupport nicht funktionieren sollte</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe seit einiger Zeit eine externe MyBook World-Festplatte von Western Digital, um damit drahtlos Time Machine-Backups machen zu können. Das funktioniert soweit auch ganz ordentlich. Nun habe ich eine Kiste auf OS X Lion aktualisiert und muss feststellen, dass Lion nicht mit der MyBook World kompatibel ist. Da gibt&#8217;s doch sicherlich ein Update dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit einiger Zeit eine externe MyBook World-Festplatte von Western Digital, um damit drahtlos Time Machine-Backups machen zu können. Das funktioniert soweit auch ganz ordentlich. Nun habe ich eine Kiste auf OS X Lion aktualisiert und muss feststellen, dass Lion nicht mit der MyBook World kompatibel ist. Da gibt&#8217;s doch sicherlich ein Update dafür und hab mich auf die Suche gemacht; dabei bin ich über ein wunderbares Beispiel für misslungenen Kundensupport gestolpert.</p>
<p>Mit Lion hat Apple eine Änderung im Netzwerkprotokoll vorgenommen. Dafür kann Western Digital nicht wirklich viel. Die Änderung im Protokoll war spätestens im Juni allgemein bekannt und für die MyBook Live-Platten gab&#8217;s denn auch im August ein Update, nicht aber für die MyBook World-Laufwerke. Natürlich waren etliche Besitzer, die vorschnell auf Lion aktualisiert hatten, nun gereizt; schließlich ist eine nicht erreichbare Backup-Platte nicht wirklich eine Backup-Platte. Bis hierher ist alles noch normal, denn mit jeder neuen OS-Version gibt es Peripherie, die nicht mehr unterstützt wird.</p>
<p>Was folgt ist zwar nur ein kleines, aber doch deutliches Beispiel dafür, wie der Umgang mit Kunden eben nicht aussehen sollte. So startete am 20. Juli ein unzufriedener Kunde <a href="http://community.wdc.com/t5/My-Book-World-Edition/My-Book-World-Edition-and-OS-X-Lion-10-7-and-Time-Machine/td-p/223128">einen Thread</a> im Forum auf wdc.com, also auf der offiziellen Western Digital Website. Erst fünf Tage später gab&#8217;s eine Antwort eines Community Managers von Western Digital:</p>
<blockquote><p>We are working on a firmware update to fix this, right now.  You know I can&#8217;t give any timeline on when it will be out, but we are working on getting it to you, as soon as possible.</p></blockquote>
<p>Keine Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, kein Hinweis, warum das Problem erst angegangen wurde, nachdem Lion ausgeliefert wurde. Das sorgte für noch mehr Unzufriedenheit.</p>
<p>Drei Wochen später gab es immer noch kein Update, dafür diese schöne Aussage vom Western Digital-Mitarbeiter:</p>
<blockquote><p>You have to remember that the My Book World is an older drive</p></blockquote>
<p>Das mag aus technischer Sicht richtig gewesen sein, verstörte aber die Leute, die das Laufwerk erst wenige Tage zuvor neu im regulären Handel gekauft hatten.</p>
<blockquote><p>And, actually, you didn&#8217;t buy a drive that just says that it&#8217;s compatible with Time Machine, you bought a drive that says it&#8217;s compatible with Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Mac OS X Tiger, Leopard, and Snow Leopard.  I don&#8217;t see Lion (10.7) mentioned anywhere.</p></blockquote>
<p>Spätestens hier konnte ich den Ärger vieler Nutzer richtig verstehen. Natürlich hat der Western Digital-Mitarbeiter recht; es steht nichts von &#8220;Lion&#8221; auf der Verpackung. Aber die Aufgabe eines Kundensupport-Mitarbeiters sind nicht Haarspaltereien, sondern Kunden möglichst zufrieden zu stellen. Vor allem dann, und ich habe extra nachgesehen, wenn auf der Vorderseite der Verpackung das schöne Mac-Logo zu finden ist und daneben steht: &#8220;Compatible with Apple Time Machine&#8221;.</p>
<p>Natürlich gingen die Diskussionen noch ein paar Tage weiter und dann hat der offensichtlich überforderte Community Manager diesen Thread geschlossen. Jetzt stoßen also Western Digital-Kunden über Google mit ihrem Problem auf eine 17-seitige Diskussion, die ohne einen Lösungshinweis geschlossen wurde. Wenn sie sich den Thread fleißig durchlesen, finden sie stattdessen Haarspaltereien statt tröstender Worte. Und alles auf der Firmenhomepage von Western Digital!</p>
<p>Mit schneller und offener Kommunikation, einer klaren Beschreibung des Problems und wie es dazu kam sowie einer Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, hätte Western Digital die Verärgerung bei vielen Kunden deutlich reduzieren können.</p>
<p>Abgerundet wird diese Pannengeschichte dadurch, dass zwei Monate nach den ersten Problemmeldungen zwar endlich ein Firmware-Update erschien, das dieses Problem lösen sollte. Allerdings musste das Update kurz darauf wieder zurückgezogen werden, weil es ein anderes Problem erzeugte.</p>
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		<title>Hotel: Mal ein positives Beispiel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 09:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich hier kürzlich (ähm, naja fast) über meine schlechten Erfahrungen mit dem Kundenservice von Mariott berichtet habe, möchte ich nun ein positives Hotel-Beispiel erwähnen. Meine letzte SEO-Schulung in München führte ich im Landhotel Seidlhof in Salmdorf durch. Salmdorf ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Haar bei München und liegt gleich hinter der Neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich hier kürzlich (ähm, naja fast) über meine schlechten Erfahrungen mit dem <a href="http://www.fischerlaender.net/business/renaissance-hotel-hamburg-oder-marriotts-kundenservice">Kundenservice von Mariott</a> berichtet habe, möchte ich nun ein positives Hotel-Beispiel erwähnen. Meine letzte <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/schulungen">SEO-Schulung in München</a> führte ich im <a href="http://www.seidlhof.bestwestern.de/">Landhotel Seidlhof</a> in Salmdorf durch. Salmdorf ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Haar bei München und liegt gleich hinter der Neuen Messe München &#8211; also zentral und doch am Land.</p>
<p>Dieses Hotel, obwohl offiziell nur mit drei Sternen ausgezeichnet, überraschte mich durch einen zuvorkommenden Kundenservice, angenehme Räumlichkeiten und viele kleine Gesten, die man eigentlich für ein 5-Sterne-Haus erwarten würde. So war der Seminarraum bereits am Vorabend komplett für unsere Schulung vorbereitet, an der Tür klebte ein Zettel mit meinem Firmenlogo, das sich das Hotel selbständig von meiner Website besorgt hatte. Und das, obwohl ich den Seminarraum erst sehr kurzfristig gebucht hatte; zudem waren alle fünf Seminarräume des Hotel voll belegt. Das Hotel bietet für seine Gäste kostenloses WLAN, das sogar funktioniert. Das ist um so bemerkenswerter als es das Westin Grand Hotel im Rahmen der <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/konferenzen/1147.php">SMX in München</a> nicht schaffte, ein problemlos funktionierendes WiFi anzubieten, dafür aber deftig abkassierte. Als zusätzlichen Service gibt es im Landhotel Seidlhof sogar einen Kaffeevollautomaten, an dem sich Gäste sich jederzeit kostenlos(!) bedienen dürfen.</p>
<p>Der Aufenthalt in Salmdorf war so, wie man sich einen Hotelaufenthalt eigentlich vorstellt. Ich hoffe, das Hotel kann dieses Niveau aufrecht halten. Dann freue ich mich auf meinen nächsten Aufenthalt dort.</p>
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		<title>Renaissance Hotel Hamburg oder: Marriotts &#8220;Kundenservice&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 21:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Hamburger Innenstadt gibt es ein sehr schönes Hotel, das Renaissance Hotel Hamburg. Das ist in einem schön renovierten alten Gebäude untergebracht, die Aufenthalte dort waren bislang einfach nur angenehm. Da ich in den kommenden Wochen insgesamt neun Nächte in Hamburg verbringen werde, wollte ich per E-Mail dazu ein Angebot anfordern. Die erste Hürde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Hamburger Innenstadt gibt es ein sehr schönes Hotel, das Renaissance Hotel Hamburg. Das ist in einem schön renovierten alten Gebäude untergebracht, die Aufenthalte dort waren bislang einfach nur angenehm. Da ich in den kommenden Wochen insgesamt neun Nächte in Hamburg verbringen werde, wollte ich per E-Mail dazu ein Angebot anfordern.</p>
<p>Die erste Hürde dazu wäre noch vor ein, zwei Jahren gewesen, via Google die offizielle Homepage zu finden. Inzwischen ist Google aber so gut geworden und spuckt problemlos <em>www.renaissance-hamburg.com</em> aus. Doch diese schöne URL leitet auf eine marriott.com-Unterseite weiter. Aha, wieder etwas gelernt: Das Hotel gehört zur Marriott-Gruppe. Auch okay. </p>
<p>Nun nur noch die Kontakt-E-Mail finden. Aber da kommt die nächste Hürde: Auf der rein englischsprachigen Website findet sich keine Hotel-E-Mail. Hmm. Ich könnte per Telefon reservieren. Aber ich möchte erst ein Angebot vorliegen haben, schließlich gibt es noch andere schöne Hotels in Hamburgs City. Und ein Telefonat mit dem vermutlich englischsprachigen Callcenter von Marriott ist auch nicht das, wonach mir der Sinn steht.</p>
<p>Nach etwas Rumgeklicke finde ich ein Kontaktformular, das ich mit meinen Anforderungen befülle. Schon nach nicht einmal zwei Stunden erhalte ich eine ausführliche Antwort. &#8220;Aha, geht doch&#8221;, so ist mein erster Gedanke. Aber denkste, geht doch nicht. Da schreibt mir doch ein <em>Steve P. McQuinn Jr.</em> &#8211; vermutlich der Name des Marriott-E-Mail-Robots &#8211; diese schöne Antwort:</p>
<blockquote><p>Due to occasional changes in rates and availability, we cannot quote rates or book reservations through email. We recommend using the Marriott.com reservation feature as a convenient way to check rates, availability, and room information</p></blockquote>
<p>Okay, ich bin nicht blind. Dieses Online-Formular ist dick und fett auf der Hotel-Homepage eingeblendet. Aber ich bin Kunde, also König. Ich hab keine Lust, mir für drei verschiedene Termine die Raten herauszusuchen und zusammenzurechnen! Und ist es wirklich zu viel verlangt, mit einem deutschen Hotel in deutsch kommunizieren zu können?</p>
<p>Schade, Renaissance Hotel, werde ich wohl doch woanders nächtigen müssen.</p>
<p><b>Update:</b><br />
Auf meine deftige Beschwerdemail hin kam nun die Antwort, dass es ihnen leid täte, sie könnten das aber nicht anders machen. Und dann werden sie richtig hilfreich: &#8220;For your convenience, we have included steps to guide you through booking a package rate online below.&#8221; Darunter befindet sich dann eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit sage und schreibe zehn Punkten! Dabei möchte ich doch nur ein Angebot; das schafft jedes 3-Sterne-Popel-Hotel innerhalb eines Tages.</p>
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		<title>Die alte Mär vom erfolgreichen Frühaufsteher</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich, es hätte sich langsam rumgesprochen, dass es nicht die eine Methode gibt, die allen Menschen gleichermaßen hilft, ihre Ziele zu erreichen. Ein gutes Beispiel für die Berücksichtigung der unvermeidlichen Tatsache, dass Menschen unterschiedlich sind, ist das Buch über die &#8220;Kreativen Chaoten&#8221;, das ich hier kürzlich besprochen habe. Doch nun stolpere ich über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich, es hätte sich langsam rumgesprochen, dass es nicht die eine Methode gibt, die allen Menschen gleichermaßen hilft, ihre Ziele zu erreichen. Ein gutes Beispiel für die Berücksichtigung der unvermeidlichen Tatsache, dass Menschen unterschiedlich sind, ist das <a href="http://www.fischerlaender.net/business/selbstmanagement-erfahrungen-eine-chaoten-und-die-hilfestellung-eines-neuen-buchs">Buch über die &#8220;Kreativen Chaoten&#8221;, das ich hier kürzlich besprochen habe</a>. Doch nun stolpere ich über einen Artikel, der <a href="http://imgriff.com/2007/05/30/wie-man-fruehaufsteher-wird/">die alte Mär vom erfolgreichen Frühaufsteher</a> weiterspinnt ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Menschen unterschiedlich sind.</p>
<p>Hier sind einige der alten Kamellen, die im Artikel wiedergekaut werden:</p>
<p><quote>Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von Führungskräften lernen und früh aufstehen.</quote></p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob wirklich (fast) alle Führungskräfte, wie im Artikel behauptet, früh aufstehen. Das ist mir aber auch herzlich egal. Denn der Autor hat hier den klassischen Logikfehler begangen: Weil viele Führungskräfte Frühaufsteher sind, so die Schlussfolgerung, muss es wohl am frühen Aufstehen liegen, dass sie Führungskräfte geworden sind. Offenbar wird kein Gedanke daran verschwendet, dass das ganze genau umgekehrt sein könnte: Weil von Führungskräften erwartet wird, früh aufzustehen, tun diejenigen, die eine derartige Karriere anstreben das dann auch.<br />
Es wäre mal sehr spannend, zu untersuchen, welcher Schaden in Unternehmen entsteht, weil Führungskräfte nicht entsprechend ihres eigenen Biorhythmus arbeiten, sondern so, wie sie glauben, dass es opportun ist.</p>
<p><quote>Ein frischer Morgen hat etwas ungemein belebendes und inspirierendes. Viele Frühaufsteher nutzen ihn, weil er es ihnen ermöglicht in voller Konzentration und unterbrechungsfrei zu arbeiten.</quote></p>
<p>Klasse, wer gerne früh aufsteht, für den ist ein früher Morgen sicherlich etwas wunderschönes. Ich finde hingegen, die Nacht hat etwas äußerst anregendes. Ich kann nachts wunderbar arbeiten. Nie bin ich so konzentriert und unterbrochen werde ich auch durch nichts und niemanden.</p>
<p><quote>Überlegt mal, wenn ihr kennt, den ihr für besonders produktiv haltet. Ich wette, wenn ihr nachfragt, werdet ihr herausfinden, dass die Person ziemlich früh aufsteht.</quote></p>
<p>Tja, wenn ich den Test mache, stelle ich fest, dass genau die Leute, die ich für wenig produktiv halte, häufig früh aufstehen. Aber das ist genau so zufällig, wie ein umgekehrtes Ergebnis.</p>
<p><quote>Auch der größte Langschläfer und Morgenmuffel schafft es dann mit dem ersten Weckerklingeln (oder sogar noch davor) aus dem Bett zu springen und die Fahrt in den Urlaub anzugehen.</quote></p>
<p>An dieser Stelle verlassen wir die sachliche Argumentation komplett und halten den Nachtmenschen das alte Vorurteil vor, dass sie im Grunde ihres Herzen einfach nur faul sind. Abgesehen davon, dass ich auch zum Urlaub fahren nicht gerne aufstehe, frage ich mich, woher der Autor diese Gewissheit nimmt und solche Verallgemeinerungen anstellt?</p>
<p>Sicherlich ist es für jeden, der anstrebt, ein erfolgreicher Manager in einem großen Unternehmen zu werden, empfehlenswert, sich im-Früh-aufstehen zu üben. Denn das wird in den meisten Fällen von ihm verlangt werden. Dass aber Frühaufsteher per se produktiver sind, ist ein Märchen. Ich könnte jetzt anfangen und berühmte Wissenschaftler aufzählen, die allesamt notorische Nachtmenschen waren &#8211; Albert Einstein und Wolfgang Pauli etwa. Aber das wäre genau so exemplarisch und damit ohne Aussagekraft wie die Behauptung, als Frühaufsteher wird man erfolgreicher weil viele Erfolgreiche Frühaufsteher sind.</p>
<p>Abschließend muss ich natürlich noch auf diesen aktuellen Spiegel-Artikel verweisen: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,542770,00.html">Chronobiologie &#8211; Trost für Eulen und Lerchen</a></p>
<blockquote><p>Molekularbiologisch scheint damit endlich bewiesen, dass Lerchen und Eulen nicht anders können, selbst wenn sie wollten: &#8220;Der Unterschied steckt in den Genen, die Chronotypen sind angeboren&#8221;, konstatiert Kramer. &#8220;Ein Spättyp kann seine innere Uhr weder durch Lichttherapie noch durch die Gabe von Melatonin so umpolen, dass aus ihm plötzlich ein Morgenmensch wird.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Selbstmanagement &#8211; Erfahrungen eine Chaoten und die Hilfestellung eines neuen Buchs</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Frau, die mich nicht kennt, hat ein Buch über mich geschrieben. Ich hab das kürzlich in der Auslage eines Zeitschriftenkiosks am Münchner Flughafen entdeckt und mit der Handykamera fotografiert, damit ich mir den Titel nicht merken muss. Ich wollte mir das Buch nicht gleich mitnehmen, sondern erst ein paar Meinungen dazu im Web nachlesen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau, die mich nicht kennt, hat ein Buch über mich geschrieben. Ich hab das kürzlich in der Auslage eines Zeitschriftenkiosks am Münchner Flughafen entdeckt und mit der Handykamera fotografiert, damit ich mir den Titel nicht merken muss. Ich wollte mir das Buch nicht gleich mitnehmen, sondern erst ein paar Meinungen dazu im Web nachlesen. Einige Tage später also hab ich in Amazon nach dem genauen Titel gesucht, denn das Foto auf der Handykamera hatte ich bereits wieder vergessen. Aber mein Gedächtnis funktioniert gut, ich wusste sogar den Namen der Autorin noch. Die Bewertungen bei Amazon überzeugten mich und auch die Begleitwebsite wirkte interessant, also besorgte ich mir bei Amazon die ISBN-Nummer und bestellte das Buch bei meinem örtlichen Buchhändler, dessen Telefonnummer ich mir über Yahoo besorgte, da <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/650.php">Google zu jener Zeit nicht erreichbar</a> war.</p>
<p>Sie meinen, das klingt alles etwas chaotisch? Ja, die Autorin, die dieses Buch über mich geschrieben hat, ist der gleichen Ansicht. Das Buch trägt den schönen Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593384086?ie=UTF8&#038;tag=suchmaschinent04&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593384086">&#8220;Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?&#8221;</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=suchmaschinent04&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593384086" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> und den viel schöneren Untertitel &#8220;Zeitmanagement für kreative Chaoten&#8221;. Natürlich wird mein Name in dem Buch kein einziges Mal erwähnt, zumindest nicht auf den ersten gut hundert Seiten, die ich inzwischen durchgearbeitet habe. Aber ich habe inzwischen mehr als fünf Absätze entdeckt, in dem die Autorin Cordula Nussbaum genau mich beschrieben hat; da gibt es keinerlei Zweifel, niemand anders kann dort Vorbild gestanden haben! Auf der bereits angesprochenen Website zum Buch <a href="http://www.kreative-chaoten.com/">www.kreative-chaoten.com</a> findet sich ein Test, der aufdecken soll, ob man selbst eher ein &#8220;kreativer Chaot&#8221; oder ein &#8220;logischer Ordner&#8221; ist. Ich finde solche Tests für gewöhnlich amüsant, aber kaum einmal wirklich erhellend. Doch das Ergebnis des Tests, der sich auch im Buch wiederfindet, war ein Volltreffer: In vielen Teilen der Beschreibung entdeckte ich mich selbst.</p>
<p>Eigentlich kommt das Buch mindestens ein Jahr zu spät für mich. Denn ich habe bereits vor einem Jahr beschlossen, mein chronisch schlechtes Gewissen über meine recht chaotische Selbstorganisation sein zu lassen und mich jeweils so zu organisieren, wie ich das seit eineinhalb Jahrzehnten recht erfolgreich gemacht habe: Mit Schmierzetteln für anstehende Aufgaben, kleinen Kladden für Notizen von kleinen Einfällen und großen Geistesblitzen, mit Post-It-Zetteln auf dem Schreibtisch und mit diversen To-Do-Listen im Computer. Oder auch mit kleinen Kladden für die Aufgaben, Schmierzetteln für die Geistesblitze und Mind-Maps im Computer für Konzepte. Je nachdem, wie ich gerade aufgelegt bin. Und damit ich die Vielzahl an Zetteln nicht verliere, habe ich mir im Laufe der Jahre die diversesten Ringbücher, Kladden und Time-Planer zugelegt, die es in den gut sortierten Schreibwarenläden so gibt. So besitze ich derzeit von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SHUH12?ie=UTF8&#038;tag=suchmaschinent04&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000SHUH12">Filofax</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=suchmaschinent04&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000SHUH12" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> sowohl einen großen Planer im DIN A5-Format als auch einen kleinen in &#8220;Pocket&#8221;-Größe, was wohl ungefähr DIN A7 entsprechen dürfte. Von Time/system habe ich einen ähnlich kleinen, aber etwas länglicheren Planer im schicken Lederetui, der den Vorteil hat, dass er zusätzlich einen meiner vielen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000NOMG7I?ie=UTF8&#038;tag=suchmaschinent04&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000NOMG7I">Moleskines</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=suchmaschinent04&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000NOMG7I" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> aufnehmen kann. Von Eastpak, dem Hersteller der stabilen Rucksäcke, habe ich einen Organizer im Format A6, der farblich und vom Material her wunderbar mit meinem neuen Computerrucksack vom selben Hersteller harmoniert. Und je nach Lust und Laune wechsle ich zwischen diesen jeweils auf ihre eigene Art sehr schönen Hilfsmittel.</p>
<p>Ich muss zugeben, bis vor kurzem habe ich mir nicht eingestanden, dass ich nach Lust und Laune wechsle, sondern hab mir eingeredet, dass wechselnde Anforderungen jeweils wechselnde Hilfsmittel erfordern würden. Und wechselnde Anforderungen hatte ich die letzten Jahre zur Genüge. Erst Cordula Nussbaums Buch machte mir klar, dass das eine Ausrede war und ich als Chaot einfach immer wieder mal was Neues ausprobieren muss. &#8220;Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?&#8221; wird also meine Arbeitsweise nur wenig verändern, aber es macht mir Dinge, die ich bisher getan habe, deutlicher und erklärt, warum ich das so mache und warum das auch gut so ist.</p>
<p>Der große Unterschied zu anderen Zeitmanagement-Büchern oder -Ansätzen ist, dass die Autorin von der eigentlich offensichtlichen Annahme ausgeht, dass Menschen verschieden sind. Was immer ich sonst über Zeit- oder Selbstmanagement gelesen habe, habe ich nach wenigen Seiten wieder angewidert weggelegt. Denn früher oder später kamen in den klassischen Machwerken Vorschläge, die ich im Lauf der Jahre intensiv ausprobiert hatte und bei mir nie funktionierten: &#8220;Planen Sie für jede Aufgabe die benötigte Zeit fest in Ihren Tagesablauf ein&#8221;, heißt etwa ein fundamentaler Tipp. Toll! Mein Tagesablauf besteht aus &#8220;ich stehe irgendwann am frühen Vormittag auf&#8221;, &#8220;ich werde mittags rum etwas essen&#8221; und &#8220;ich gehe irgendwann nach 23 Uhr ins Bett&#8221; &#8211; alles andere ergibt sich aus der Großwetterlage. Wie soll ich da einplanen, dass ich von 13:30 Uhr bis 13:50 Uhr ein Konzept für meinen Vortrag auf der nächsten Konferenz erstellen werde? Was tue ich, wenn da mein Biorhythmus gerade einen auf müde macht?</p>
<p>Auch die so häufig gepriesene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done">Getting Things Done-Ideologie</a> (GTD) funktioniert nicht für mich. Laut GTD soll ich alles aufschreiben was irgendwie wichtig sein könnte. Okay, das mache ich eigentlich immer, ich hab ja meine Schmierzettel, Post-Its, Kladden und Zeitplaner und irgendetwas davon ist immer griffbereit. Kein Problem soweit. Aber die Unterteilung all der zu notierenden Dinge in &#8220;Kontextlisten&#8221; und &#8220;andere Listen&#8221; und &#8220;Aufgaben&#8221; und &#8220;Projekte&#8221; und &#8220;Nächste Schritte&#8221; &#8211; bis ich das alles gemacht habe, ist ja die Woche längst rum. Immerhin hat die GTD-Bewegung eine sehr schöne und zumindest derzeit noch kostenlose To-Do-Listen-Software hervorgebracht: <a href="http://www.tudumo.com/">Tudumo</a>. Damit verwalte ich zur Zeit meine Aufgaben, aber ich glaube, das wird nicht mehr lange gut gehen, denn die Listen werden bereits zu lange &#8211; ein untrügliches Zeichen, dass es Zeit wird, auf ein anderes System zu wechseln.</p>
<p>Wenn Sie immer noch zweifeln sollten, ob Sie das erwähnte Buch wirklich benötigen, gebe ich Ihnen noch eine Hilfestellung. In der Einleitung zu Kapitel 2 ist ein Zitat von Albert Einstein, das ich gerne als Desktop-Hintergrund nutzen würde, wenn vom Desktop-Hintergrund auf meinem Rechner (eigentlich sind es mehrere Rechner, ich wechsel da gerne mal zwischen Windows- und Mac-Notebooks) vor lauter abgelegten Files noch etwas zu sehen wäre:</p>
<blockquote><p>Wenn ein unordentlicher Schreibtisch auf einen unordentlichen Geist hinweist, worauf deutet dann ein leerer Schreibtisch hin?</p></blockquote>
<p>Natürlich wird auch dieses Einstein-Zitat von den Ordnungsfanatikern angefeindet, etwa in diesem typischen Artikel auf Gulp: <a href="http://www.gulp.ch/kb/org/berufumfeld/landunter.html">&#8220;Land unter&#8221; auf Ihrem Schreibtisch?</a> Mit der Ignoranz der meisten einschlägigen Autoren werden dort Tipps gegeben, die einem Ordnungsfanatiker ähm einem &#8220;logischen Ordner&#8221; entsprechen. Doch hat der typische &#8220;logische Ordner&#8221; in den meisten Fällen einen aufgeräumten Schreibtisch, sonst wäre er ja kein &#8220;Ordner&#8221;. Wie aber sollen die Tipps eines &#8220;logischen Ordners&#8221; einem &#8220;Chaoten&#8221; helfen? Da müsste sich der &#8220;Chaot&#8221; ja komplett zum &#8220;Ordner&#8221; wandeln &#8211; daran, Menschen komplett zu ändern, sind schon ganz andere Ideologien gescheitert. Natürlich werden die üblichen Vorurteile durch &#8220;repräsentative Umfragen&#8221; untermauert: So seien &#8220;Volltischler weniger erfolgreich&#8221;. Dass die Umfrage von einem Informationsdienst in Auftrag gegeben wurde, der davon lebt, die klassischen &#8220;Ordner&#8221;-Tipps abzugeben, sollte nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p>Den Schreibtisch zu entrümpeln, ist nur ein allererster Schritt, der aber nur Symptome bekämpfe, heißt es im Gulp-Artikel. Und weiter: &#8220;Wenn Sie nicht Ihr Denken und Verhalten ändern, ist der Schreibtisch im Nu wieder voll.&#8221; Mal langsam: Mir wird eingeredet, dass ein leerer Schreibtisch besser bei meinen Mitmenschen ankommt. Schön. Damit ich aber langfristig einen solch schönen leeren Schreibtisch habe, soll ich mein Denken verändern? Was für ein Wahnsinn! Immerhin setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass ein oberflächliches Chaos für bestimmte Typen das normalste der Welt ist &#8211; und dass viele erfolgreiche Menschen in den Augen der &#8220;logischen Ordner&#8221; absolute Chaoten sind.</p>
<p>Zwei weitere Lesetipps dazu:<br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/news/Karriere/Arbeit-Geld/_pv/doc_page/1/_p/200813/_t/ft/_b/1298355/default.aspx/chaostage-im-buero.html">Chaostage im Büro</a><br />
<a href="http://karrierebibel.de/hochstapler-ein-bisschen-chaos-macht-kreativ/">Ein bisschen Chaos macht kreativ</a></p>
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		<title>Kindermund und Wahrheit &#8211; Geschichten über Kunden und Verkäufer, Teil 2</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/business/kindermund-und-wahrheit-geschichten-ueber-kunden-und-verkaeufer-teil-2</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 11:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der wenigen Nachteile, wenn man in einer kleinen Stadt wohnt, ist das recht eingeschränkte Angebot an guten Lebensmitteln. Vor einigen Jahrzehnten hätte eine derartige Aussage Gelächter provoziert, heute ist das bitterer Ernst. Ich möchte gar nicht von den hervorragend bestückten Lebensmittelabteilungen der großen Kaufhäuser in den großen Innenstädten reden. Selbst der Tengelmann um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wenigen Nachteile, wenn man in einer kleinen Stadt wohnt, ist das recht eingeschränkte Angebot an guten Lebensmitteln. Vor einigen Jahrzehnten hätte eine derartige Aussage Gelächter provoziert, heute ist das bitterer Ernst. Ich möchte gar nicht von den hervorragend bestückten Lebensmittelabteilungen der großen Kaufhäuser in den großen Innenstädten reden. Selbst der Tengelmann um die Ecke, als ich in München-Sendling wohnte, bot eine sehr gute Auswahl an.</p>
<p>Hier in Osterhofen haben wir natürlich alle denkbaren Discounter von Aldi über Lidl und Norma bis zu Plus, doch an guten Supermärkten mangelt es. Die beiden Edekas sind vielfach sehr dürftig bestückt, so dass uns eigentlich nur der Rewe zum Einkaufen bleibt. Doch das Angebot dort wird immer schlechter. Da kann&#8217;s schon passieren, dass das angebotene Toastbrot seit einer Woche abgelaufen ist. Oder dass es in den Wochen vor Weihnachten einfach keinen Zuckerhut (für eine leckere Feuerzangenbowle) gibt &#8211; und als endlich die lange angepriesene Lieferung kommt, stellt sich heraus, dass genau drei(!) Stück Zuckerhüte enthalten waren. (Wir haben dann nur zwei mitgenommen, schließlich wollten wir anderen das Weihnachtsfest nicht verderben. *g*) Und auf die Frage, wo denn die im Prospekt angekündigte Prepaid-Handy-Karte zu finden sei, heißt es: &#8220;Da haben wir keine Ahnung. Aber stimmt, da war mal was im Prospekt. Also wir haben sowas nicht.&#8221;</p>
<p>Kleinigkeiten. Aber richtig ärgerlich ist nun, das Rewe offenbar immer mehr (Marken-)Produkte durch Rewe-eigene Waren, die häufig deutlich schlechter sind, ersetzt. Darüber haben wir uns zuhause zuletzt mehrfach unterhalten. Gestern nun war mein Sohn mit seiner Oma in besagtem Rewe beim Einkaufen. Als sie ein Produkt nicht fanden, fragten sie den zufällig in der Nähe stehenden Marktleiter, wo das denn zu finden sei. Und mein derzeit besonders vorlauter sechsjähriger Nachwuchs gab auch seinen Kommentar dazu: &#8220;Bei euch gibt&#8217;s überhaupt keine guten Sachen mehr. Immer bloß diese Rewe-Produkte!&#8221;</p>
<p>Der Marktleiter stand, sichtlich pikiert, einige Zeit rum und wusste nicht, was er sagen sollte. Dann verschwand er wortlos, kam nach ein paar Minuten wieder vorbei und drückte meinem Sohn einen kleinen Plastiklaster in die Hand. Schade, dass ich diese Szene nicht live erleben konnte.</p>
<p>Hinweis: Alle Zitate wurden ins Hochdeutsche transkribiert.</p>
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		<title>Sony BMG, DRM-freie Musik und der Musicbon &#8211; Geschichten über Kunden und Verkäufer, Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute verkauft Sony BMG DRM-freie Musik übers Internet. Das berichten jedenfalls mehrere Medien. Bis zur deutschen Sony BMG-Website scheint sich das allerdings noch nicht herumgesprochen zu haben. Nicht nur, dass dort keinerlei Hinweis auf das Angebot zu finden ist, verblüfft. Nein, eine Google AdWords-Anzeige verweist sogar auf den Musik-Download-Shop von AOL. Und natürlich sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute verkauft Sony BMG DRM-freie Musik übers Internet. Das berichten jedenfalls <a href="http://www.heise.de/pda/newsticker/m102346.html">mehrere</a> <a href="http://futurezone.orf.at/produkte/stories/251890/">Medien</a>. Bis zur <a href="http://www.sonybmg.de/">deutschen Sony BMG-Website</a> scheint sich das allerdings noch nicht herumgesprochen zu haben. Nicht nur, dass dort keinerlei Hinweis auf das Angebot zu finden ist, verblüfft. Nein, eine Google AdWords-Anzeige verweist sogar auf den <a href="http://musikdownloads.aol.de/">Musik-Download-Shop von AOL</a>. Und natürlich sind die bei AOL angebotenen Musikstücke der Sony BMG-Künstler keineswegs DRM-frei, wie kurze Tests für Alicia Keys und Udo Jürgens zeigten. In der <a href="http://www.pressetext.com/pte.mc?id=107731">Pressemitteilung</a>, die Google ausspuckt, findet sich dann aber endlich die heiß ersehnte Website: <a href="http://www.musicbon.de/musicbon/">www.musicbon.de/musicbon/</a>. Aber wer glaubt, hier nun endlich DRM-freie Musik runterladen zu können, wird enttäuscht. Denn Sony BMG hat sich ein besonderes Leckerli ausgedacht: <em>download a la card</em>. Was dieses Wortspiel zu bedeuten hat, erklärt die Musicbon-Homepage so:</p>
<blockquote><p>musicbon unterstützt eine völlig neue Art des Musikkonsums und besteht im Wesentlichen aus 2 Bestandteilen: den musicbon prepaid-Karten und dem musicbon Downloadportal</p></blockquote>
<p>PrePaid-Karten? Ja, genau, PrePaid-Karten. Der Download-Shop erlaubt zwar tatsächlich den Download von DRM-freier Musik &#8211; aber vor den Download haben die Schlauberger von Sony BMG den Weg zum Musikhändler gesetzt. Musikhändler? Ja, genau Musikhändler. Also Ladengeschäfte, die CDs und andere antike Medien verkaufen. Und weil Sony BMG ganz toll ist, sind derzeit nur die Saturn-Filialen mit dabei. Saturn-Filialen? Ja, genau, Saturn-Filialen. Die geilen Geiz-Dinger gibt es ja an jeder Ecke; ich zum Beispiel müsste nur mal 80 Kilometer &#8211; einfach &#8211; fahren, um einen Musicbon zu kaufen. Ich glaube, Sony BMG hat hier eine wunderbare Marktlücke entdeckt, bin gespannt, ob die Server den zu erwartenden Ansturm aushalten werden.</p>
<p>Aber lassen wir den Sarkasmus mal kurz beiseite: Wer denkt sich einen solchen Schwachsinn eigentlich aus? Entweder haben die Verantwortlichen noch nie auch nur ein Bit im Internet bewegt oder, und das befürchte ich fast, das ganze hat Methode: Alle verlangen von uns DRM-freie Musik, aber wir wollen das doch gar nicht. Dann stellen wir uns mal ganz schlau und bieten zwar DRM-freie Downloads an,  machen das aber so kompliziert, dass niemand es nutzen wird. Klasse Idee, Sony BMG!</p>
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		<title>Womit Amazon sein Geld verdient</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Harvard Business Manager (Ausgabe 11/2007) ist ein ausführliches Interview über das Thema Kundenorientierung mit Amazon-Chef Jeff Bezos. Er berichtet darin, wie 1995 Verleger reagierten als Amazon begonnen hatte, Kundenrezensionen zu einzelnen Büchern zu veröffentlichen. Frecherweise waren nicht alle Besprechungen positiv, was zu teils erbosten Reaktionen der Verleger führte: Ich bekam damals öfter Briefe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/">Harvard Business Manager</a> (Ausgabe 11/2007) ist ein ausführliches Interview über das Thema Kundenorientierung mit Amazon-Chef <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos">Jeff Bezos</a>. Er berichtet darin, wie 1995 Verleger reagierten als Amazon begonnen hatte, Kundenrezensionen zu einzelnen Büchern zu veröffentlichen. Frecherweise waren nicht alle Besprechungen positiv, was zu teils erbosten Reaktionen der Verleger führte:</p>
<blockquote><p>Ich bekam damals öfter Briefe von Verlegern. (&#8230;) Insbesondere in einem Brief stand: &#8220;Vielleicht verstehen Sie nicht, wie das Geschäft funktioniert. Man verdient Geld, indem man Sachen <em>verkauft</em>.&#8221;<br />
Aber ich sagte mir: &#8220;Wir verdienen kein Geld, indem wir Sachen verkaufen; wir verdienen Geld, wenn wir den Kunden helfen, Kaufentscheidungen zu treffen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch der Rest des Interviews ist absolut lesenswert, aber leider nur <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/go/see!_DIG53346106">für teure 4,00 Euro erhältlich</a>.</p>
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		<title>Objektorientierung und Produktivität</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 10:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[IT Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine quasi unumstößliche Annahme, dass Objektorientierung zu produktiverer Software-Entwicklung führt. Ich war nie ein großer Freund von OOP, auch wenn ich natürlich selbst oft genug objektorientiert programmiert habe &#8211; vor allem mit Delphi und Java; aber irgendwie hab ich stets im Hinterkopf: Mit Objektorientierung könnte ich mit meinem Entwicklerteam viel produktiver sein. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine quasi unumstößliche Annahme, dass Objektorientierung zu produktiverer Software-Entwicklung führt. Ich war nie ein großer Freund von OOP, auch wenn ich natürlich selbst oft genug objektorientiert programmiert habe &#8211; vor allem mit Delphi und Java; aber irgendwie hab ich stets im Hinterkopf: Mit Objektorientierung könnte ich mit meinem Entwicklerteam viel produktiver sein.</p>
<p>Nun bin ich über einen höchst interessanten Artikel gestolpert, der sich dem möglichen Produktivitätsgewinn durch Objektorientierung widmet: <a href="http://www.csm.ornl.gov/~v8q/Homepage/Papers%20Old/spetep-%20printable.pdf">Productivity Analysis of Object-Oriented Software Developed in a Commercial Environment</a>. Die Autoren untersuchen darin bereits vorhandene Studien zur Produktivität von OOP und führen selbst eine Erhebung auf Basis von knapp zwanzig Softwareprojekten eines IBM-Entwicklerlabors durch.</p>
<p>Dabei kommt die Studie zum Ergebnis, dass die Projekte, die neu begonnen wurden, keinen Produktivitätsunterschied zwischen prozeduraler und objektorientierter Programmierung aufweisen. Lediglich die Projekte, die der Portierung bestehender Anwendungen auf eine andere Plattform dienten, wiesen eine deutlich höhere Produktivität auf. Ein Befund, der kaum verwundert, können bei einer Portierung doch große Teile eines Projekts nahezu unverändert übernommen werden.</p>
<p>Das führt uns geradezu zum Killer-Argument für Objektorientierung schlechthin: Die Wiederverwendbarkeit von Komponenten ist es ja, die regelmäßig angeführt wird, wenn&#8217;s um die großen Vorteile von OOP geht. Diese Studie zeigt nun aber, dass in den untersuchten Daten keinerlei Anzeichen dafür zu finden waren, dass tatsächlich Programmteile in größerem Maßstab wiederverwendet worden wären. Dabei hatten die Software-Manager von IBM sogar eine Belohnung eingeführt für Programmierer, deren Komponenten in anderen Projekte wiederverwendet wurden! Offensichtlich ist es mit der Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten in der Praxis nicht so weit her wie die OOP-Lehrbücher das gerne Glauben machen.</p>
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		<title>Die Zeit-Ökonomie des Programmierers</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 16:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Web Development]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich halte Paul Graham für einen der interessantesten Köpfe in der Webszene. Graham wurde bekannt als der Kopf von Viaweb, einem Online-Tool zur Erstellung von Webshops. Viaweb startete 1995 und wurde drei Jahre später an Yahoo verkauft. Seither widmet er sich seinem eigenen VC-Unternehmen und veröffentlicht hin und wieder Beiträge aus dem Grenzbereich von (Web-)Programmierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte <a href="http://www.paulgraham.com/">Paul Graham</a> für einen der interessantesten Köpfe in der Webszene. Graham wurde bekannt als der Kopf von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Viaweb">Viaweb</a>, einem Online-Tool zur Erstellung von Webshops. Viaweb startete 1995 und wurde drei Jahre später an Yahoo verkauft. Seither widmet er sich seinem eigenen <a href="http://ycombinator.com/">VC-Unternehmen</a> und veröffentlicht hin und wieder Beiträge aus dem Grenzbereich von (Web-)Programmierung und Business.</p>
<p>Sein <a href="http://www.paulgraham.com/head.html">aktueller Artikel</a> geht im Detail auf die Arbeitsphasen und die effiziente Nutzung von Zeit durch Programmierer ein &#8211; und auf die Dinge, die einer effizienten Nutzung entgegenstehen können.</p>
<p>Der zentrale Punkt von Grahams Argumentation ist, dass Programmierer, die an einem Projekt arbeiten, den gesamten Code im Kopf haben. Natürlich nicht jede einzelne Zeile, aber das gesamte Code-Layout: Welche Klassen habe ich? Welche Beziehungen haben diese Klassen zueinander? Wo ist welche Funktionalität versteckt? Nur so kann ein Programmierer wirklich gut arbeiten, denn um ein gutes Stück Software zu entwickeln, reicht es nicht, jeweils nur das präsent zu haben, was der Bildschirm gerade anzeigt.</p>
<p>Viele Entwickler scheinen aber genau damit (was der Schirm zeigt) ihre Probleme zu haben. Denn warum wollen sie immer größere Bildschirme haben? Ein Fensterchen hier, ein Fensterchen da &#8211; ich habe oft genug den Eindruck, dass für manchen Programmierer der (möglichst große) Bildschirm als Ersatz für seinen Kopf dient. So ganz nach dem alten Kalauer: Was man nicht im Kopf hat, muss man auf dem Bildschirm haben. Aber auch noch so viele Infos, die eine IDE zeigt, ersetzen nicht den Gesamtzusammenhang, der sich im Kopf des Entwicklers befinden und aktiviert sein muss. So wie ja auch einem Computer der Code auf der Festplatte nichts nutzt, sondern erst ins RAM geladen, also aktiviert werden muss.</p>
<p>Dieses Vergegenwärtigen der großen und kleinen Zusammenhänge innerhalb eines Programmierprojekts benötigt Zeit. Offenbar muss unser Gehirn erst in den verschiedenen Langzeitspeichern nachsehen und die jeweils benötigten Infos in unser menschliches RAM laden. Ich erinnere mich, dass mich dieser langwierige Aufbau des Zustands vor etlichen Jahren, als ich mein erstes größeres Software-Projekt anging, regelmäßig in die Nähe des Wahnsinns getrieben hat. Ich konnte nicht verstehen, wieso ich oft genug planlos rumsurfte oder die nutzlosesten Dinge anstellte, anstatt mich voller Elan auf die spannende Arbeit zu stürzen. Erst Jahre später hatte ich mein Aha-Erlebnis, als ich <a href="http://www.joelonsoftware.com/">Joel Spolskys</a> Ausführungen dazu las:</p>
<blockquote><p>Sometimes I just can&#8217;t get anything done. Sure, I come into the office, putter around, check my email every ten seconds, read the web, even do a few brainless tasks like paying the American Express bill. But getting back into the flow of writing code just doesn&#8217;t happen.</p></blockquote>
<p>Plötzlich verstand ich, dass es nicht meine Faulheit oder Unfähigkeit war, sondern dass derartiges Verhalten das Normalste der Welt für einen Entwickler ist. Es kann Stunden dauern, bis ich den Zeitpunkt finde, der geeignet ist, diesen komplexen Zustand in meinem Kopf aufzubauen. Bis ich <a href="http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000068.html">&#8220;in the zone&#8221;</a> bin, wie Spolsky das formuliert. Sobald ich aber in der &#8220;Zone&#8221; bin, diesen Zustand der absoluten Konzentration erreicht habe, bin ich auch produktiv für drei, mindestens.</p>
<p>Als ich während des Studiums, zu Zeiten der sich anbahnenden Bubble 1.0, für eine Münchner Webagentur programmierte, verbrachte ich oft den halben Tag damit, mich mit Kollegen zu unterhalten oder rumzusurfen. Manchmal war bereits Nachmittag, bis ich richtig in Fahrt kam. Trotzdem schaffte ich in den sich dann anschließenden wenigen Stunden oft mehr wegzuarbeiten als so mancher Entwickler, der den ganzen Tag stur in seine Kiste starrte. Eine ähnliche Erfahrung hatte ich bereits im Studium gemacht. Etliche Kommilitonen schwörten auf ihre Lerngruppen; ich hingegen hasste diese Kaffeekränzchen mit begleitendem Physikgelaber wie die Pest. Das Ergebnis war, dass ich in wenigen, aber sehr konzentrierten Wochen, mehr lernte, als manche Kumpels über Monate hinweg.</p>
<p>Heute weiß ich: &#8220;In der Zone&#8221; zu sein, ist das A und O für jeden &#8220;Wissensarbeiter&#8221;. Und da es so schwierig ist, diesen Zustand zu erreichen, müssen wir alles unternehmen, dass wir möglichst lange darin verharren. Jede noch so kleine Störung kann dabei tödlich sein für unsere &#8220;Zone&#8221;. Egal ob ein Kunde sich nach dem Stand des Projekts erkundigt oder der Kollege fragt, wohin denn der Locher verschwunden sei &#8211; jede Störung wirft den Entwickler aus seiner &#8220;Zone&#8221;. Noch schlimmer aber sind Störungen, von denen wir wissen, dass sie anstehen: Das für Nachmittag anberaumte Meeting etwa oder, noch schlimmer, der bevorstehende Anruf (von dem man aber nicht weiß, wann genau er kommen wird) verhindern effektiv, dass ich überhaupt diesen Zustand höchster Konzentration erreiche.</p>
<blockquote><p>Oddly enough, scheduled distractions may be worse than unscheduled ones. If you know you have a meeting in an hour, you don&#8217;t even start working on something hard. (Paul Graham)</p></blockquote>
<p>Gute Programmierer kennen die damit zusammenhängenden Probleme, zumindest instinktiv; bewusst ist es dem einen oder anderen womöglich nicht. Für Nicht-Entwickler aber ist das oftmals vollkommen unverständlich. Wer nie, oder nur sehr selten, in diesem Zustand höchster Konzentration arbeitet, dem leuchtet nicht ein, dass ein fünfminütiges Telefonat nicht einfach fünf Minuten Zeit kostet, sondern dabei unter Umständen Stunden verloren gehen. Umgekehrt ist es fast noch schlimmer. Ein Programmierer, der sich in der &#8220;Zone&#8221; befindet, vergisst außen rum alles: Essen, Trinken, rechtzeitig Feierabend zu machen oder den wichtigen Kunden zurückzurufen.</p>
<p>Deshalb kann ich mich auch mit den ach so hippen &#8220;agilen&#8221; Entwicklungsmethoden wie etwa <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paarprogrammierung">Pair Programming</a> nicht anfreunden. Gut, dass es da auch <a href="http://steve-yegge.blogspot.com/2006/09/good-agile-bad-agile_27.html">anderen Leuten</a> so geht. Natürlich sitz auch ich hin und wieder mit einem anderen Programmierer gemeinsam am Bildschirm; dann geht&#8217;s aber genau um ein kleines, klar umrissenes Problem, das zu lösen ist. Ansonsten stört die unmittelbare Anwesenheit eines zweiten Entwicklers die notwendige Konzentration. Und nur mit der entsprechenden Konzentration ist es möglich, ein Problem ganz zu verstehen, wie Paul Graham verdeutlich:</p>
<blockquote><p>it&#8217;s only when you have your code in your head that you really understand the problem.</p></blockquote>
<p>Weiterer Lesestoff, alles auf Englisch:<br />
<a href="http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000068.html">Joel on Software: Where do These People Get Their (Unoriginal) Ideas?</a><br />
<a href="http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000022.html">Joel on Software: Human Task Switches Considered Harmful</a><br />
<a href="http://steve-yegge.blogspot.com/2006/09/good-agile-bad-agile_27.html">Steve Yegge: Good Agile, Bad Agile</a></p>
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