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	<title>Stefan Fischerländer's Blog &#187; Misc</title>
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		<title>AJAX-Crawling: Ein kleiner Test</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 16:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich teste hier auf dem Blog gerade das (relativ) neue AJAX-Crawling, das sich Google ausgedacht hat. Ich bin nicht wirklich ein Freund solch proprietärer Lösungen, aber hin und wieder kann diese Vorgehensweise sicherlich gute Dienste leisten &#8211; auch wenn, zumindest derzeit, Bing oder Yahoo dabei noch außen vor bleiben. Mehr zu diesem Test wird&#8217;s demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teste hier auf dem Blog gerade das (relativ) neue <a href="http://www.fischerlaender.net/test/ajaxtest.php">AJAX-Crawling</a>, das sich Google <a href="http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&#038;answer=174992">ausgedacht</a> hat. Ich bin nicht wirklich ein Freund solch proprietärer Lösungen, aber hin und wieder kann diese Vorgehensweise sicherlich gute Dienste leisten &#8211; auch wenn, zumindest derzeit, Bing oder Yahoo dabei noch außen vor bleiben.</p>
<p>Mehr zu diesem Test wird&#8217;s demnächst in der Zeitschrift <a href="http://www.websiteboosting.com">Website Boosting</a> geben.</p>
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		<title>Zur Rettung der Bäume: Ein halbes Leben gekündigt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 12:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit mehr als zwanzig Jahren bin ich treuer Abonnent der Wochenzeitung Die Zeit und bin von dieser Zeitung inhaltlich nach wie vor angetan. Allerdings schaffe ich es seit Jahren nicht, mehr als vielleicht zwei oder drei Artikel pro Ausgabe zu lesen. Das führt, ebenfalls seit Jahren, zu einem permanent schlechten Gewissen. Die arme Zeitungsfrau schleppt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als zwanzig Jahren bin ich treuer Abonnent der Wochenzeitung <a href="http://www.zeit.de">Die Zeit</a> und bin von dieser Zeitung inhaltlich nach wie vor angetan. Allerdings schaffe ich es seit Jahren nicht, mehr als vielleicht zwei oder drei Artikel pro Ausgabe zu lesen. Das führt, ebenfalls seit Jahren, zu einem permanent schlechten Gewissen. Die arme Zeitungsfrau schleppt jedes Jahr zig Kilogramm tote Bäume vor meine Haustüre, die ich dann Wochen später und kaum gelesen per blauer Papiertonne wieder abholen lasse. Eine ziemliche Verschwendung. Außerdem sagt mir der stets wachsende Stapel mit ungelesenen ZEIT-Ausgaben: Arbeite an deiner Work-Life-Balance! Und das schlechte Gewissen wächst weiter.</p>
<p>Deshalb habe ich nun heute das getan, was ich seit Jahren gedanklich mit mir rumschleppe: Ich habe mein ZEIT-Abo gekündigt. Da ich durchaus zu Nostalgie neige, ist mir das richtig schwer gefallen; schließlich habe ich noch während meiner Schulzeit angefangen, regelmäßig die Wochenzeitung zu lesen. Allerdings freue ich mich schon darauf, künftig keine Papierstapel mehr in der Küche verwalten zu müssen. Und ich freue mich darauf, wenn ich mal auf einer längeren Zugfahrt bin, am Kiosk eine Ausgabe der ZEIT zu kaufen und sie dann genüsslich durchzulesen. Und wer weiß, vielleicht habe ich ja doch bald wieder ein ZEIT-Abo &#8211; ohne Stapel und ohne Papier, ganz digital auf dem iPad.</p>
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		<title>Grauenhafte Grottenkicks bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut für die FIFA, dass es die Vuvuzelas gibt. Ohne die Tröten gäbe es nämlich keine Debatten über die Lautstärke im Stadion und die Fans würden über andere Dinge diskutieren. Womöglich würden sie darüber diskutieren, wie grauenhaft langweilig fast alle Spiele bisher waren. Mit Ausnahme der Spiele Argentinien &#8211; Nigeria und Deutschland &#8211; Australien sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut für die FIFA, dass es die Vuvuzelas gibt. Ohne die Tröten gäbe es nämlich keine Debatten über die Lautstärke im Stadion und die Fans würden über andere Dinge diskutieren. Womöglich würden sie darüber diskutieren, wie grauenhaft langweilig fast alle Spiele bisher waren. Mit Ausnahme der Spiele Argentinien &#8211; Nigeria und Deutschland &#8211; Australien sowie teilweise Südafrika &#8211; Mexiko reiht sich ein Grottenkick an den anderen!</p>
<p>Es ist ja nicht verwunderlich, dass Begegnungen wie Kamerun gegen Japan oder Algerien gegen Slowenien nicht die Highlights einer Fußball WM sind. Aber das langweilige Gekicke zwischen Frankreich und Uruguay war schon schlimm &#8211; und hier spielten immerhin zwei ehemalige Fußball-Weltmeister gegeneinander. Schrecklich. Fürchterlich. WM-unwürdig.</p>
<p>Ähnlich enttäuschend das Spiel zwischen Portugal und der Elfenbeinküste. Da spielen die &#8220;Brasilianer Europas&#8221; gegen die &#8220;Brasilianer Afrikas&#8221; &#8211; so wurden die beiden Mannschaften ja früher mal bezeichnet. Doch auch hier nur ein Grottenkick. Ein Weitschuss von Christiano Ronaldo an den Pfosten, das war das einzig ansehnliche in diesem wiederum extrem langweiligen Fußball-WM-Spiel. Angeblich soll irgendwo auf dem Platz auch der Techniker Deco rumgelaufen sein &#8211; zu sehen war er nicht in diesem gräulichen Kick.</p>
<p>Die Holländer brauchten ein Eigentor, um in Führung zu gehen. Der amtierende Weltmeister Italien kam nur durch einen haarsträubenden Torhüterfehler zu seinem Treffer. Der einzige Treffer (und die einzige Torchance) von England war in England wegen einer Werbeunterbrechung übrigens gar nicht zu sehen. Gut, dass es die Vuvuzelas gibt &#8211; sonst könnten die Millionen Fernsehzuschauer womöglich so manches Pfeifkonzert miterleben.</p>
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		<title>&#8220;Emma&#8221; killt unsere Kirche</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 10:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sturmtief &#8220;Emma&#8221; hat meinem Heimatort heftig zugesetzt. Eine große Scheune wurde komplett zerlegt, zig Dächer abgedeckt, besonders heftig aber traf es unsere wunderschöne fast dreihundert Jahre alte spätbarocke Asambasilika. &#8220;Emma&#8221; hat der Kirche den oberen Teil des Kirchturms richtiggehend abrasiert, die Spitze krachte in den Dachstuhl. Soweit bisher bekannt, blieben aber die herrlichen Deckenfresken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sturmtief &#8220;Emma&#8221; hat meinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterhofen">Heimatort</a> heftig zugesetzt. Eine große Scheune wurde komplett zerlegt, zig Dächer abgedeckt, besonders heftig aber traf es unsere wunderschöne fast dreihundert Jahre alte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Osterhofen">spätbarocke Asambasilika</a>. &#8220;Emma&#8221; hat der Kirche den oberen Teil des Kirchturms richtiggehend abrasiert, die Spitze krachte in den Dachstuhl. Soweit bisher bekannt, blieben aber die herrlichen Deckenfresken unbeschädigt.</p>
<p>Und hier ein Foto von Spiegel Online:<br />
<img src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,1112069,00.jpg" alt="Asambasilika Osterhofen, ohne Spitze" /></p>
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		<title>Hessische Fremdwörter: Anstand und Würde</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 09:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die grundlegende politische Stimmung ist seit Jahren der Union zugeneigt, sie stellt eine äußerst populäre Kanzlerin und regiert in den meisten Bundesländern. Die Arbeitslosenzahlen sind gering wie lange nicht und gerade auch in Hessen brummt die Wirtschaft. In dieser Situation verliert der hessische Ministerpräsident Roland Koch mehr als 12 Prozentpunkte und bleibt um gerade mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die grundlegende politische Stimmung ist seit Jahren der Union zugeneigt, sie stellt eine äußerst populäre Kanzlerin und regiert in den meisten Bundesländern. Die Arbeitslosenzahlen sind gering wie lange nicht und gerade auch in Hessen brummt die Wirtschaft. In dieser Situation verliert der hessische Ministerpräsident Roland Koch mehr als 12 Prozentpunkte und bleibt um gerade mal gut 3000 Stimmen vor der SPD &#8211; vor einer SPD, die lange Zeit weit abgeschlagen war. Die CDU hat in Hessen also trotz einer guten gesamtpolitischen Situation ein Viertel ihrer Wähler verloren. Daraus lässt sich genau eine Schlussfolgerung ziehen: Koch hat&#8217;s vergeigt. Er hat eine Kampagne gestartet, die am Ende auf ihn selbst zurückgefallen ist. Der Wähler hat Koch brutalstmöglich abgestraft.</p>
<p>Wer auch nur einen Funken Anstand und Würde in sich trägt, würde nach so einem Ergebnis zurücktreten. Es hat schon Rücktritte für weitaus geringere Fehler und Verluste gegeben. Das ist Teil der politischen Verantwortung. Doch was sagt Roland Koch zum Wahlergebnis: &#8220;Zunächst einmal gibt es einen Regierungsauftrag für die stärkste Partei.&#8221; Nun sollte es nicht verwundern, dass ein Politiker, der schon zum wiederholten Male einen Krawallwahlkampf führte, bei derartigen Fragen wenig zimperlich ist. Dass für ihn aber offenbar Anstand und Würde komplett unverständliche Fremdwörter sind, das ist geradezu grotesk.</p>
<p>Aber hat er inhaltlich nicht doch recht, soll nicht die größte Fraktion den Regierungschef stellen? Das ist ein Ammenmärchen, das 2005 von Angela Merkel ausgegraben wurde. Während der sozial-liberalen Koalition in den 70ern hat niemand diese Frage gestellt. Und auch 2002 war es völlig unerheblich, dass die SPD ein paar Tausend Stimmen mehr hatte als die Union. Wäre es umgekehrt gekommen, es hätte nichts daran geändert, dass rot-grün weiterregiert hätte.</p>
<p>Der einzige Ausweg aus dem Wahldilemma in Hessen ist ein Rücktritt Kochs. Dann wäre eine große Koalition zumindest vorstellbar.</p>
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		<title>CSU-Wahlwerbung mit Verbrecher-Videos</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/misc/csu-wahlwerbung-mit-verbrecher-videos</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 11:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Union macht Wahlwerbung mit Verbrecher-Fotos. Na und, mögen böse Zungen hier einwerfen, das ist doch nichts neues. Die Münchner CSU aber wirbt nun mit Fotos aus dem inzwischen hinlänglich bekannten U-Bahn-Schläger-Video für die Kommunalwahlen am 2. März; Tenor des Plakats &#8220;Was zählt ist Münchens Sicherheit&#8221;. Als &#8220;Tiefpunkt der politischen Kultur&#8221; hat das der Münchner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Union macht Wahlwerbung mit Verbrecher-Fotos. Na und, mögen böse Zungen hier einwerfen, das ist doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Zimmermann">nichts</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kanther">neues</a>. Die Münchner CSU aber wirbt nun mit Fotos aus dem inzwischen hinlänglich bekannten U-Bahn-Schläger-Video für die Kommunalwahlen am 2. März; Tenor des Plakats &#8220;Was zählt ist Münchens Sicherheit&#8221;. Als &#8220;Tiefpunkt der politischen Kultur&#8221; hat das der Münchner OB Christian Ude laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m8/muenchen/artikel/8/151627/">SZ</a> bezeichnet. Bewundernswert, wie sachlich Ude auf eine derartige niederträchtige Kampagne zu reagieren vermag.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/8/151627/kopfzoom/" target="_blank">zum Wahlplakat (neues Fensterchen öffnet sich)</a></p>
<p>Bei all der Aufregung hilft ein Blick auf die Fakten: München ist nach wie vor <a href="http://www.jurablogs.com/de/frankfurt-ist-deutschlands-gefaehrlichste-grossstadt">die sicherste deutsche Großstadt</a>, die Jugendkriminalität allgemein geht zurück, und auch die Zahl der Gewaltdelikte durch junge Menschen bleibt konstant oder nimmt sogar ab:</p>
<blockquote><p>Die Gewalttaten unter jungen Menschen bleiben sowohl bei Täterbefragungen als auch bei<br />
Opferbefragungen je nach Befragungsgebiet entweder überwiegend konstant oder gehen sogar zurück.</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://www.praeventionstag.de/Dokumentation.cms/223">Wiesbadener Erklärung des 12. Deutschen Präventionstages</a>, aus der das obige Zitat stammt, fand im Juni 2007 statt; Schirmherr der Veranstaltung war übrigens der hessische Ministerpräsident Roland Koch &#8211; genau jener Roland Koch also, der wegen des Vorfalls in der Münchner U-Bahn die Gesetze verschärfen lassen möchte.</p>
<p>Aber eines muss man der Union wirklich lassen: Sie hat es mit dieser inszenierten Kampagne geschafft, die für die anstehenden Landtagswahlen bedrohlichen Mindestlohn-Aktivitäten der SPD in der Hintergrund zu drängen. <em>So läuft&#8217;s Business.</em></p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung hat nichts mit Terrorismusbekämpfung zu tun</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 15:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach wie gut, dass ich dieser Partei nicht mehr angehöre. Was der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, auf abgeordnetenwatch.de zur Vorratsdatenspeicherung von sich gibt, ist einfach nur unfassbar: Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe. Quelle: www.abgeordnetenwatch.de Da bleibt nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach wie gut, dass ich <a href="http://www.spd.de/">dieser Partei</a> nicht mehr angehöre. Was der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, <a href="http://www.dieter-wiefelspuetz.de/">Dieter Wiefelspütz</a>, auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">abgeordnetenwatch.de</a> zur Vorratsdatenspeicherung von sich gibt, ist einfach nur unfassbar:</p>
<blockquote><p>Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_dieter_wiefelspuetz-650-5785--a140.html">www.abgeordnetenwatch.de</a></p>
<p>Da bleibt nur noch eins: Sofort auf <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">vorratsdatenspeicherung.de</a> gehen und an der Sammelklage (die natürlich keine Sammelklage ist, weil&#8217;s das in Deutschland nicht gibt) beteiligen. Das geht noch bis zum 19. November.</p>
<p>via: <a href="http://netzpolitik.org/2007/vorratsdatenspeicherung-hat-mit-terrorismusbekaempfung-relativ-wenig-zu-tun/">netzpolitik.org</a></p>
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		<title>Der Bundestrojaner im Kanzleramt</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 14:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Chinesische Hacker sollen PCs im Kanzleramt mit Trojanern verseucht haben und alle regen sich auf darüber. Aber warum eigentlich? Innenminister Wolfgang Schäuble wird doch nicht müde, uns ständig zu erklären, wir bräuchten keine Angst vor überwachten Computern zu haben. Wer anständig ist, dem macht ein Trojaner im PC nichts aus, so der Tenor im Innenministerium. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chinesische Hacker sollen PCs im Kanzleramt mit Trojanern <a href="http://deakanas.de/blog/?p=84">verseucht</a> <a href="http://www.directwatch.de/2007/08/25/default/hacker-attacken-auf-deutsche-regierungscomputer/12553.html">haben</a> und alle regen sich auf darüber. Aber warum eigentlich? Innenminister Wolfgang Schäuble wird doch nicht müde, uns ständig zu erklären, wir bräuchten keine Angst vor überwachten Computern zu haben. Wer anständig ist, dem macht ein Trojaner im PC nichts aus, so der Tenor im Innenministerium. Bedeutet die Aufregung nun, dass die Leute im Kanzleramt unanständig sind? Was haben die dort zu verbergen?</p>
<p>Und noch eine Frage tut sich auf? Wie wurden die Eindringlinge überhaupt entdeckt? Der Einsatz von <a href="http://stefan.ploing.de/2007-07-06-anti-hacker-paragraph-zeigt-wirkung">Anti-Hacker-Tools</a> ist ja inzwischen verboten. Da wird doch in Berlin nicht jemand gegen §202c StGB verstoßen haben &#8230;</p>
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		<title>Die GEZ und ihre Gebühren</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 15:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heute schon vielfach berichtet wurde, hat die GEZ den Service akademie.de abgemahnt, weil auf den dortigen Seiten angeblich fälschlicherweise von &#8220;GEZ-Gebühren&#8221; die Rede war. Richtig sei, so die GEZ, nur der Begriff &#8220;gesetzliche Rundfunkgebühren&#8221;. Lustiger Weise benutzen auch ARD und ZDF den Begriff &#8220;GEZ-Gebühren&#8221; in ihren Veröffentlichungen, wie u.a. Spiegel Online belegt. Doch damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://blog.stecki.de/archives/109-Heute-schon-GEZahlt-GEZ-endlich-auch-strafbewehrter-Sprachwaechter.html">heute</a> <a href="http://www.off-the-record.de/2007/08/24/gez-will-von-gebuehren-nichts-mehr-hoeren/">schon</a> <a href="http://www.fanpod.de/anspruch/blog/?p=29">vielfach</a> berichtet wurde, hat die GEZ den Service akademie.de abgemahnt, weil auf den dortigen Seiten angeblich fälschlicherweise von &#8220;GEZ-Gebühren&#8221; die Rede war. Richtig sei, so die GEZ, nur der Begriff &#8220;gesetzliche Rundfunkgebühren&#8221;.</p>
<p>Lustiger Weise benutzen auch ARD und ZDF den Begriff &#8220;GEZ-Gebühren&#8221; in ihren Veröffentlichungen, wie u.a. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,501730,00.html">Spiegel Online</a> belegt. Doch damit ist der Wahnsinn noch nicht am Gipfel angelangt. Auch die GEZ selbst spricht auf zumindest einer ihrer eigenen Seiten von &#8220;GEZ GEBÜHREN&#8221;: <a href="http://www.gez.de/door/gebuehren/index.html">www.gez.de/door/gebuehren/index.html</a><br />
Und auch für den Begriff &#8220;GEZ Gebührenpflicht&#8221;, von den GEZlern ebenfalls akademie.de gegenüber abgemahnt, gibt es eine eigene Seite auf der GEZ-Website: <a href="http://www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenpflicht/index.html">www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenpflicht/index.html</a></p>
<p><img src="http://www.fischerlaender.net/wp-content/uploads/gez-gebuehren.png" alt="Screenshot der Seite www.gez.de/door/gebuehren/index.html" /></p>
<p>Muss jetzt die GEZ sich selbst die von akademie.de geforderten Beträge bezahlen?</p>
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		<title>Die Stunde der Heuchler</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 13:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts der positiven A-Probe des Radsportlers Patrik Sinkewitz haben ARD und ZDF heute beschlossen, die Live-Übertragungen von der laufenden Tour de France einzustellen. Nun mag man über das Dopingproblem im Radsport denken wie man will, aber das Verhalten unserer öffentlich-rechtlichen Sender und auch einiger anderer Journalisten ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Dass Doping in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der <a href="http://tour.ard.de/tdf/aktuell/kw29/sinkewitz_positiv_20070718.htm">positiven A-Probe des Radsportlers Patrik Sinkewitz</a> haben ARD und ZDF heute beschlossen, die Live-Übertragungen von der laufenden Tour de France einzustellen. Nun mag man über das Dopingproblem im Radsport denken wie man will, aber das Verhalten unserer öffentlich-rechtlichen Sender und auch einiger anderer Journalisten ist an Heuchelei nicht zu überbieten.</p>
<p>Dass Doping in den beiden deutschen Sendeanstalten bis vor kurzem nahezu keinerlei Sendeplatz einnahm, ist die eine Sache. Doch die ARD trat ja darüber hinaus als Sponsor des &#8220;Team Telekom&#8221; auf, weithin sichtbar durch die symbolisierte &#8220;1&#8243; auf den Trikots von Jan Ullrich und Kollegen. Der Satz des ARD(!)-Journalisten Hajo Friedrichs, dass sich &#8220;ein guter Journalist nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten&#8221;, wirkt da geradezu wie Spott und Hohn. Doch das Sponsoring war ja nicht alles an Kungelei zwischen dem Sender und dem Radsportteam: Jan Ullrich erhielt einen <a href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/ard_nid_34941.html">eigenen Vertrag</a> und bis zu 195.000 Euro jährlich für exklusive Interviews und ähnlich herausragende Leistungen. Dieser Vertrag lief von 1999 bis Ende 2006 und dürfte Ullrich insgesamt ein Millionen-Honorar beschert haben. Zudem enthielt dieser Vertrag erfolgsabhängige Bonuszahlungen; dienten also Gebührengelder als Dopinganreiz? Und über die vielen Verfehlungen eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_Boßdorf">Hagen Boßdorf</a> will ich gar nicht erst reden. Das ZDF, sowieso erst in den glorreichen Neunzigern in den Radsport eingestiegen, glänzte derweil mit Kommentatoren, die noch weniger Ahnung vom Radsport hatten als ihre ARD-Kollegen, und natürlich war auch hier Doping kein Thema.</p>
<p>Wer den aktuellen Übertragungsboykott bewerten möchte, muss all das im Hinterkopf haben. Würde aufgrund der vielfachen Dopingfälle kein Radsport mehr übertragen, ich könnte es nachvollziehen. Allerdings würde ich dann erwarten, dass die ARD ihren eigenen Anteil an den Vorfällen eingesteht; stattdessen läuft aber die Soap &#8220;Sturm der Liebe&#8221;. Böse sind nur die schlimmen Radfahrer, man selbst hat nichts aufzuarbeiten.</p>
<p>Auch freu&#8217; ich mich jetzt schon auf die allfällige GEZ-Gebührensenkung. Denn ich gehe fest davon aus, dass ARD und ZDF die Gebühren für die Übertragung der Olympischen Sommerspiele 2008 einsparen können. Schließlich ist die olympische Kerndisziplin Leichtathletik genauso verseucht wie der Radsport. Für das Paket Winterspiele 2006 (wie war das mit den diversen Dopingfällen bei Langlauf und Biathlon?) und Sommerspiele 2008 <a href="http://www.medienmaerkte.de/artikel/free/043008_olympia.html">bezahlten die Gebührensender 115 Millionen Euro</a>. Da die Sommerspiele weitaus attraktiver sind, sehe ich hier ein Einsparpotenzial von mindestens 80 Millionen Euro. Und das Paket 2010/12 gehört bei dieser Gelegenheit natürlich auch gleich zurückgegeben, macht nochmals <a href="http://www.medienmaerkte.de/artikel/free/041806_olympia.html">150 Millionen Euro</a>.</p>
<p>Zum Abschluss aber muss ich doch noch den damaligen ARD-Sportdirektor Hagen Boßdorf mit einem Spruch von 2002 zitieren:</p>
<blockquote><p>Sagt die Telekom, es gibt keinen Dopingfall, dann gibt es auch keinen Dopingfall für die ARD.</p></blockquote>
<p>Mann, das waren noch Zeiten, da reichte ein Machtwort des Konzerns und alles war geregelt. Und heute? Heute reicht schon eine lächerliche Prise Testosteron, um die Liveberichte einzustellen. Wenn Hajo Friedrichs das noch hätte erleben dürfen.</p>
<p><strong>Update</strong>:<br />
Wie ich gerade lese, steigt nun <a href="http://www.focus.de/sport/tourdefrance/live-berichterstattung_aid_67115.html">Sat1 in die Tour-de-France-Berichterstattung</a> ein. Ein schönes Beispiel dafür, dass Events, die die Leute interessieren, nicht einfach durch die (eigen-)mächtigen öffentlich-rechtlichen Sender ausgeblendet werden können. Und Herr Brender sollte mal nachlesen, was die Aufgabe seiner Anstalt ist: &#8220;Den Radsport vom Doping zu säubern&#8221;, wie gestern im heute journal geäußert, gehört definitiv nicht dazu.<br />
Danke <a href="http://www.hauser-wenz.de/s9y/">Christian</a> für die Info.</p>
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