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	<title>Stefan Fischerländer's Blog &#187; Web</title>
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	<description>One Blog Is Not Enough</description>
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		<title>Panfu und die Datenarmut</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern wurde der 25. Geburtstag des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung begangen &#8211; mit überraschend geringem Widerhall in der deutschen Bloggerszene, nur mal so nebenbei bemerkt. Und heute stolpere ich über ein &#8220;wunderbares&#8221; Fundstück in Sachen informelle Selbstbestimmung. Das Blog Deutsche Startups wählt jährlich das Startup des Jahres. Bei der diesjährigen Abstimmung landete auf Platz 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde der 25. Geburtstag des <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/282/1/lang,de/">Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung</a> begangen &#8211; mit überraschend geringem Widerhall in der deutschen Bloggerszene, nur mal so nebenbei bemerkt. Und heute stolpere ich über ein &#8220;wunderbares&#8221; Fundstück in Sachen <em>informelle Selbstbestimmung</em>. Das Blog <em>Deutsche Startups</em> wählt jährlich das Startup des Jahres. Bei der diesjährigen Abstimmung <a href="http://www.deutsche-startups.de/2008/12/16/start-up-des-jahres-2008-stimmen-zu-panfu/">landete auf Platz 2</a> die Spiel- und Lernplattform für Kinder namens <a href="http://www.panfu.de">Panfu</a>. Neugierig geworden, was sich dahinter verbergen mag, klick ich mich da durch und finde diesen <a href="http://www.panfu.de/anmeldung2.php?langId=DE&#038;partnerId=0">Anmeldescreen</a>:</p>
<p><img src='http://www.fischerlaender.net/wp-content/uploads/2008/12/panfu.jpg' alt='Panfu Anmeldebildschirm' /></p>
<p>Wer ein Angebot für die Kleinen macht, muss auf Datenschutz ganz besonders achten, das haben die Macher schon verstanden und schreiben als eine von mehreren Regeln, dass die Kids keine persönlichen Daten preisgeben sollen. Aber was fragen die Sitebetreiber zuvor alles ab? E-Mail-Adresse, Geschlecht und sogar das Geburtsdatum. Sind das etwa keine persönlichen Daten? Was versteht Panfu denn dann unter persönlichen Daten von Kindern? Kreditkartennummern? Sexuelle Vorlieben?</p>
<p>Ich verstehe ja, dass ein Sitebetreiber gerne fest angemeldete Nutzer sammelt. Ist gut für einen Exit, irgendwann. Aber um Kinder hier online spielen zu lassen, ist es bestimmt kein Muss; das würde auch in einem Mitgliederbereich ausreichen. Die Motivation hinter der Geschlechterfrage kann ich ebenfalls nachvollziehen, nötig ist es aber ebenfalls nicht. Kids sind durchaus in der Lage, die Spiele anzuklicken, die sie interessant finden; da braucht es keine explizite Vorfilterung nach Männlein und Weiblein. Den Vogel aber schießt Panfu für mich mit dem Geburstdatum ab: Diese Abfrage widerspricht an sich schon dem Gebot der Datenarmut, auf einer Kinderseite halte ich es aber für total unangebracht. Um den Kindern Spiele anzuzeigen, die für ihr Alter geeignet sind, würde eine Angabe des Geburtsjahres absolut ausreichen.</p>
<p>Auch 25 Jahre nach dem Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung bleibt noch viel zu tun. Und es wäre nicht falsch, gerade bei den Kleinen besonders darauf zu achten.</p>
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		<title>Britischer TV-Moderator lernt: Datenschutz ist doch wichtig</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 14:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der britische TV-Moderator Jeremy Clarkson ist bekehrt. Angesichts der verloren gegangenen CDs mit den Bankdaten von etwa 25 Millionen Briten erklärte der Moderator die kritischen Berichte dazu als übertrieben und meinte, das schlimmste was passieren könne, sei, dass &#8220;jemand Geld auf mein Konto einzahle&#8221;. Und um seinen Standpunkt zu unterstreichen, veröffentlichte er in der Boulevardzeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische TV-Moderator Jeremy Clarkson ist bekehrt. Angesichts der verloren gegangenen CDs mit den Bankdaten von etwa 25 Millionen Briten erklärte der Moderator die kritischen Berichte dazu als übertrieben und meinte, das schlimmste was passieren könne, sei, dass &#8220;jemand Geld auf mein Konto einzahle&#8221;. Und um seinen Standpunkt zu unterstreichen, veröffentlichte er in der Boulevardzeitung <em>The Sun</em> seine Bankverbindung sowie einige Hinweise zu seiner Adresse. Einige Tage später musste Clarkson eingestehen, dass seine Einschätzung komplett falsch war. Denn ein Unbekannter hat von seinem Konto 500 Pfund an eine Wohltätigkeitsorganisation überwiesen &#8211; und die Bank erklärt, sie hätte keine Möglichkeiten herauszufinden, wer das war.</p>
<p>Clarkson ist nun bekehrt, wie <a href="http://www.theregister.co.uk/2008/01/07/clarkson_bank_prank_backfires/">The Register meldet</a>:</p>
<blockquote><p>Contrary to what I said at the time, we must go after the idiots who lost the discs and stick cocktail sticks in their eyes until they beg for mercy.</p></blockquote>
<p>Eine womöglich lehrreiche Geschichte für all jene Traumtänzer, die stets behaupten, sie hätten nichts zu verbergen.</p>
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		<title>Wie Internetgebühren, die GEZ und das Kindergeld zusammenhängen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 10:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[gefunden bei Jens Kunath]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jenskunath.eu/2007/12/14/gebuhren-fur-internetzugange/">gefunden bei Jens Kunath</a></p>
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		<title>Die meinen das auch noch ernst &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 13:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade les ich im Fischmarkt vom Redesign der SinnerSchrader-Website. Die Überschrift lautet &#8220;Mutig und konsequent&#8221; &#8211; nun ja, auch wenn diese Begriffe aus Kommentaren zur neue Website entnommen sind, so kommt mir doch das Sprichwort mit dem Eigenlob in den Sinn. Schließlich ist der Fischmarkt ja eine SinnerSchrader-Website. Doch zur neuen Website selbst. Die Site [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade les ich im <a href="http://www.fischmarkt.de/">Fischmarkt</a> vom Redesign der <a href="http://www.sinnerschrader.de/">SinnerSchrader</a>-Website. Die Überschrift lautet &#8220;Mutig und konsequent&#8221; &#8211; nun ja, auch wenn diese Begriffe aus Kommentaren zur neue Website entnommen sind, so kommt mir doch das Sprichwort mit dem Eigenlob in den Sinn. Schließlich ist der Fischmarkt ja eine SinnerSchrader-Website.</p>
<p>Doch zur neuen Website selbst. Die Site ist komplett in Flash realisiert. Ich dachte, diese Krankheit hätten Webprofis inzwischen überwunden und nur noch der Friseur um die Ecke würde sowas ernsthaft einsetzen wollen. Wie man sich doch täuschen kann. Die Farben wabern und verfließen ständig zwischen pink und grau; das ganze sieht aus wie einer dieser psychedelischen Visualisierungen in iTunes, die man einmal ausprobiert, dann aber nie wieder startet.</p>
<p>Die wichtigsten Inhalte sind als Links auf bereits vorhandene HTML-Seiten irgendwo im Web realisiert, so blendet etwa ein Klick auf &#8220;Matthias Schrader&#8221; die Xing-Profilseite des Geschäftsführers ein. Oben bleibt aber stets ein Rahmen der Originalsite sichtbar, genau so wie man das von der Google Bildersuche kennt. Das ist auch bitter nötig, denn dank der Flash-Realisierung funktioniert der Back-Button natürlich nicht.</p>
<p>SinnerSchrader erklärt in seinen &#8220;Leistungen&#8221;, die im Safari-Browser im Übrigen nicht abrufbar waren:</p>
<blockquote><p>Wir übernehmen Verantwortung für die digitalen Kundenschnittstellen von Unternehmen mit dem Ziel, tiefe Beziehungen zwischen ihnen und ihren Kunden zu stiften.</p></blockquote>
<p>Wenn SinnerSchrader die Kundenschnittstellen so gestaltet wie seine Homepage, dann Gute Nacht. Das schlechteste aus allen bisherigen Web x.0-Versionen zu kombinieren alleine ist noch keine Innovation.</p>
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		<title>Planetopia und das lahme DSL &#8211; eine Mogelpackung</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 10:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern nacht stolperte ich über einen Filmbeitrag im Sat1-Magazin Planetopia. Die Redaktion berichtet dort unter dem Titel &#8220;Mogelpackung DSL-Verbindung&#8221; über angeblich zu langsame DSL-Verbindungen, die viele Provider dem Kunden unterschieben würden. Als &#8220;Beweis&#8221; führte der Beitrag das Problem einer Hobbyfotografin an, der das Hochladen ihrer Bilder trotz 16.000er-DSL-Anschluss zu langsam vonstatten geht: Und die [Bilder] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nacht stolperte ich über einen <a href="http://www.planetopia.de/archiv/2007/planetopia/11_25/4_auswahl.html">Filmbeitrag im Sat1-Magazin Planetopia</a>. Die Redaktion berichtet dort unter dem Titel &#8220;Mogelpackung DSL-Verbindung&#8221; über angeblich zu langsame DSL-Verbindungen, die viele Provider dem Kunden unterschieben würden. Als &#8220;Beweis&#8221; führte der Beitrag das Problem einer Hobbyfotografin an, der das Hochladen ihrer Bilder trotz 16.000er-DSL-Anschluss zu langsam vonstatten geht:</p>
<blockquote><p>Und die [Bilder] lädt sie dann übers Internet auf ein Fotoportal hoch. Aber das kann dauern.<br />
&#8216;Ich hatte vorher eine 2000er-Leitung, jetzt habe ich eine 16000er-Leitung. Ich hab deshalb gewechselt, weil ich öfters mal Filmchen hochlade. &#8230; Ja aber ich hab das Gefühl, dass sich das gar nicht so großartig verändert hat, dass es irgendwie immer noch langsam ist.&#8217;</p></blockquote>
<p>Die dann durchgeführte Messung zeigt, dass der Upload einer 5 MB großen Datei 3:19 Minuten dauert. Das entspräche also einer Bandbreite von 237 KBit/s &#8211; was im Beitrag so nicht erzählt wird, ich habe das nur hochgerechnet. </p>
<blockquote><p>Zum Vergleich messen wir nun unter Laborbedingungen. Wir wollen wissen: Wie schnell ist der gleiche Upload mit exakt 16.000 KBit? Das Ergebnis scheint zunächst unfassbar. Bei voller Leistung dauert der Prozess gerade mal 44 Sekunden.</p></blockquote>
<p>Upload mit 16.000 KBit? Ich verstehe ja, dass im Fernsehen manche Dinge komprimiert und vereinfacht dargestellt werden müssen, aber die Tatsachen derart zu verdrehen, halte ich für dreist. Eine Redaktion, die sich regelmäßig Computerthemen vornimmt, sollte den Unterschied zwischen Upload- und Download im Asymmetrischen DSL verstanden haben.</p>
<p>Zudem verrät ein Blick in die AGBs der Telekom, dass im Produkt &#8220;DSL 16000&#8243; keineswegs 16.000 KBit/s garantiert werden, sondern ein &#8220;Bandbreitenkorridor&#8221; angegeben ist:</p>
<blockquote><p>T-DSL 16000 wird mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bandbreitenkorridors von 6.304 kbit/s bis zu 16.000 kbit/s für den Downstream (auf der Anschlussleitung in Richtung des Kunden) und von 576 kbit/s bis zu 1.024 kbit/s für den Upstream (auf der Anschlussleitung aus Richtung des Kunden) überlassen.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls frech ist, den Geschwindigkeitsvergleich anhand eines Uploads auf ein Internetportal zu demonstrieren; zu viele fremde Faktoren spielen hier eine Rolle. So zeigt denn ein &#8220;reinrassiger&#8221; Speedtest immerhin eine Uploadgeschwindigkeit von 514 KBit/s an &#8211; eine Geschwindigkeit, die 89 Prozent des Bandbreitenkorridors erreicht. Das ist ein ganz anderer Wert als die zuvor explizit erwähnten 22 Prozent in der Milchmädchenmessung mit dem &#8220;Internet-Portal&#8221;.</p>
<p>Richtig gehend grotesk, ja sogar gefährlich wird es, wenn ein so genannter Computerexperte ausdrücklich empfiehlt, die Windows-Firewall auszuschalten, nur um die DSL-Geschwindigkeit messen zu können:</p>
<blockquote><p>Vor dem Messen die Firewall ausschalten und alle Programme, die aufs Internet zugreifen, schließen. Außerdem WLAN ausschalten, falls vorhanden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.retro-coding.de/?p=994">Retro-Coding.de</a> bringt es auf den Punkt, was die Konsequenzen sein dürften, folgt man diesem Ratschlag:</p>
<blockquote><p>Sehr lustig, wenn man bedenkt, dass ein Windows-PC, auch voll gepatscht, heutzutage nach spätestens 10 Minuten &#8220;platt&#8221; sein dürfte, wenn man die Firewall ausmacht.</p></blockquote>
<p>Planetopia hat es mit diesem Beitrag geschafft, ein durchaus interessantes Thema komplett in den Sand zu setzen. Natürlich ist es äußerst fragwürdig, zumindest in der Werbung die Zahl &#8220;16000&#8243; hervorzuheben und dann nur einen Bruchteil davon zu liefern. Allerdings sollte ein Journalist, der darüber berichtet, wenigstens Uploads von Downloads  unterscheiden können. Ansonsten disqualifiziert er sich und seine Berichterstattung.</p>
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		<title>Das Internet wird zulassungspflichtig</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 17:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geht es nach der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), dann sind künftig wohl alle audio-visuellen Inhalte, die über das Internet verbreitet werden, zulassungspflichtig. In einer Pressemitteilung schreibt die Kommission: Auch rein internetbasierte Angebote sind zulassungsbedürftig und unterliegen der medienrechtlichen Konzentrationskontrolle durch die KEK, sofern sie von 500 oder mehr Nutzern gleichzeitig abgerufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es nach der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), dann sind künftig wohl alle audio-visuellen Inhalte, die über das Internet verbreitet werden, zulassungspflichtig. In einer <a href="http://www.kek-online.de/cgi-bin/resi/i-presse/511.html">Pressemitteilung</a> schreibt die Kommission:</p>
<blockquote><p>Auch rein internetbasierte Angebote sind zulassungsbedürftig und unterliegen der medienrechtlichen Konzentrationskontrolle durch die KEK, sofern sie von 500 oder mehr Nutzern gleichzeitig abgerufen werden können. Die KEK nimmt an, dass eine für die Einstufung als Rundfunk genügend hohe Verbreitung erreicht wird, wenn ein Angebot von 500 oder mehr Nutzern gleichzeitig abgerufen werden kann.</p></blockquote>
<p>Also im Klartext: Wer einen Server mit genügend Power hat, um 500 Downloads gleichzeitig zu bedienen, der betreibt einen Radiosender. Sagt die Kommission. Bleiben natürlich einige Fragen offen: Wie schnell muss die Downloadrate pro Verbindung sein? Ich brauch ja nur max_allow_connections auf 500 zu setzen und schon bin ich ein Radiosender &#8211; auch wenn die einzelne Übertragung byteweise durch die Leitung tröpfelt. Und wieso hat eine Kommission, deren Aufgabe es ist, die Meinungsvielfalt (sic!) zu sichern nichts anderes zu tun, als die Regulierung des Internet einzufordern?</p>
<p>Wieder mal ein wunderbares Beispiel dafür, dass sich eine Institution, sobald sie einmal gegründet ist, ihre Existenz durch eigenmächtige Ausweitung der eigenen Kompetenz abzusichern weiß &#8211; koste es, was es wolle. Auch auf die Gefahr hin, dem eigenen ursprünglichen Auftrag zuwider zu handeln.</p>
<p>via <a href="http://www.dr-bahr.com/news_det_20071118131631.html">Kanzlei Dr. Bahr</a></p>
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