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	<title>Stefan Fischerländer's Blog</title>
	<link>http://www.fischerlaender.net</link>
	<description>One Blog Is Not Enough</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:11:49 +0000</pubDate>
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		<title>Ich liebe Olympia!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 10:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich kurz meinen Olympia Boykott unterbrochen. Ich musste mir unbedingt das 200m-Finale ansehen, denn ich wollte live dabei sein, wie Usain Bolt der versammelten Weltelite mit offenem Schn&#252;rsenkel auf 200 Metern ein paar Sekunden abnimmt und dabei Autogramme schreibt. Und ich muss sagen, die Boykott-Unterbrechung hat sich gelohnt! Wie Bolt allen davon gelaufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich kurz meinen <a href="http://www.fischerlaender.net/politics/der-private-olympia-boykott">Olympia Boykott</a> unterbrochen. Ich musste mir unbedingt das 200m-Finale ansehen, denn ich wollte live dabei sein, wie Usain Bolt der versammelten Weltelite mit offenem Schn&#252;rsenkel auf 200 Metern ein paar Sekunden abnimmt und dabei Autogramme schreibt. Und ich muss sagen, die Boykott-Unterbrechung hat sich gelohnt! Wie Bolt allen davon gelaufen ist, herrlich. Mit solcher Leichtigkeit haben weder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lance_Armstrong#Dopingvorw.C3.BCrfe">Lance Armstrong</a> noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Ullrich#Ullrich_und_der_Dopingskandal_Fuentes">Jan Ullrich</a> zu ihren jeweils besten Zeiten ihre gedopten Kollegen am Berg stehen lassen. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marion_Jones#Doping">Marion Jones</a> musste sich 2000 viel st&#228;rker anstrengen, ja sogar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Johnson_(Athlet)#Dopingskandal">Ben Johnson</a> sah im Finale 1988 gestresster aus - wenn auch nur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Ben_Johnson_1988_Olympics_-_LAC_a175370k.jpg">ein klein wenig</a>.</p>
<p>Als w&#228;re das noch nicht der olympischen Freude genug, erkl&#228;rt uns der &#8220;chinesische Spielberg&#8221; (Spiegel Online) und Regisseur der Er&#246;ffnungszeremonie Zhang Yimou die <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,573181,00.html">&#220;berlegenheit der chinesischen Kultur</a>: &#8220;Darsteller gehorchen Befehlen, sie k&#246;nnen es wie Computer tun. Das ist der chinesische Geist.&#8221; Im Westen sei sowas nicht m&#246;glich, wegen der &#8220;Menschenrechte&#8221;, so Yimou weiter. Okay, daf&#252;r d&#252;rfen - wegen dieser bl&#246;den &#8220;Menschenrechte&#8221; - im Westen alle seine Filme gezeigt werden, was in China noch immer nicht der Fall ist, aber das scheint den Filmregisseur nicht zu st&#246;ren. Hauptsache, man kann sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leni_Riefenstahl#Olympia-Filme">im Glanz der Parteif&#252;hrung</a> sonnen.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zum Sport. Die <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,573410,00.html">aktuellste Meldung</a> verstehe ich nicht: Wieso werden Springreiter ausgeschlossen, weil ihre Pferde gedopt waren? Im Sinne der Gleichberechtigung muss f&#252;r Pferde doch erlaubt sein, was f&#252;r <a href="http://www.vegetarismus.ch/heft/2001-3/rinderzucht.htm">Schweine und Rinder schon lange</a> gilt! Oder muss ich gar meine Firma aufgeben, wenn herauskommt, dass ich zum Mittagessen Schnitzel mit &#252;berh&#246;hten Hormonwerten gegessen habe?</p>
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		<title>Beijing vs. Peking</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/politics/beijing-vs-peking</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 12:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die Olympischen Spiele in Peking (siehe auch Mein Olympia-Boykott) begonnen haben, f&#228;llt mir auf, dass immer h&#228;ufiger statt des &#252;blichen deutschen Ausdrucks Peking die Bezeichnung Beijing benutzt wird. Hier einige Beispiele: 

Medien beklagen Behinderung durch Beh&#246;rden in Beijing
Olympische Pandas in Beijing
Olympische Spiele in Beijing: Hotels bleiben zur H&#228;lfte leer
Vorolympischer Besuch: Blond in Beijing
Wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit die Olympischen Spiele in Peking (siehe auch <a href="http://www.fischerlaender.net/politics/der-private-olympia-boykott">Mein Olympia-Boykott</a>) begonnen haben, f&#228;llt mir auf, dass immer h&#228;ufiger statt des &#252;blichen deutschen Ausdrucks <em>Peking</em> die Bezeichnung <em>Beijing</em> benutzt wird. Hier einige Beispiele: </p>
<ul>
<li>Medien beklagen Behinderung durch Beh&#246;rden in Beijing</li>
<li>Olympische Pandas in Beijing</li>
<li>Olympische Spiele in Beijing: Hotels bleiben zur H&#228;lfte leer</li>
<li>Vorolympischer Besuch: Blond in Beijing</li>
<li>Wie das Symbol der Olympischen Spiele 2008 f&#252;r Beijing entstand</li>
</ul>
<p>Was bitte soll dieser Unfug? Peking ist Peking und nicht Beijing. Punktum. Beijing ist ja nichts anderes als die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beijing#Der_Name_der_Stadt">Lautschrift des chinesischen Namens f&#252;r Peking</a>. Aber warum sollte ein deutscher Autor die Lautschriftversion eines Namens benutzen, f&#252;r den es eine deutsche Bezeichnung gibt? Ist das vorauseilende politische Korrektheit? Oder intellektuelle Coolness? Oder einfach nur gedankenlos und dumm? Okay, h&#228;tten die Nazis jemals die Zerschlagung Rest-Pekings gefordert, w&#228;re der Namenswechsel verst&#228;ndlich. Aber so?</p>
<p>Wie sieht das dann in ein paar Jahren aus? Berichten deutsche Zeitungen k&#252;nftig &#252;ber leere Hotels in Roma? Oder &#252;ber blonden Besuch in Praha? Und m&#252;ssten vorbildliche Journalisten dann nicht in Berichten &#252;ber die Spiele von 1980 vom Boykott von Moskwa schreiben - oder gar vom Boykott von <span lang="ru" xml:lang="ru">Москва</span>? Auch wenn letzteres wohl manche technische Vervielf&#228;ltigungseinheit (Schreibmaschine, Druckmaschine, Browser) &#252;berfordern k&#246;nnte.</p>
<p>Wieso kann ich mich eigentlich an keine deutschen Berichte zu den letzten Winterspielen erinnern, in denen vom <em>Doping in Torino</em> berichtet wurde? Klingt das wom&#246;glich nicht cool genug? Oder steckt da die Angst vor dem n&#228;chsten Gro&#223;ereignis im Gr&#246;dnertal dahinter, das auf italienisch Val Gardena hei&#223;t? Denn Val Gardena w&#228;re ja ebenfalls nicht wirklich politisch korrekt, wird doch im Gr&#246;dnertal, pardon: in Gardeïna verbreitet <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ladinische_Sprache">ladinisch</a> gesprochen - und das Ladinische sollte nach der <em>Europ&#228;ischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen</em> auch &#8220;in Medien besonders gef&#246;rdert werden&#8221;.</p>
<p>Wer also weiterhin Beijing statt Peking schreibt, sollte sich auch bei allen anderen Namensbezeichnungen dreimal &#252;berlegen, welcher Ausdruck nun der korrekteste (sic!) sein k&#246;nnte. Und wenn 2018 tats&#228;chlich die Winterspiele nach M&#252;nchen kommen, erwarte ich die politisch extrem korrekte &#220;berschrift <em>Hotels in <a href="http://bar.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchen">Minga</a> komplett ausgebucht!</em>.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Wie nicht anders zu erwarten, gibt es daf&#252;r einen eigenen Ausschuss: Den <a href="http://www.stagn.de/">St&#228;ndigen Ausschuss f&#252;r geographische Namen</a>. Dabei handelt es sich um ein Wissenschaftlergremium ohne besondere institutionelle Verfassung. Dieser Ausschuss gibt eine Liste mit deutschen W&#246;rtern f&#252;r fremde geographische Bezeichnungen (sogen. <a href="http://www.stagn.de/Exonyme">Exonyme</a>) heraus. In dieser Liste finden sich viele weitere spannende deutsche W&#246;rter und deren politischhochkorrekte Umschreibung.</p>
<p>Wer also k&#252;nftig Bezeichnungen wie Peking zugunsten von Beijing aufgeben m&#246;chte, soll sich blo&#223; nicht erwischen lassen, Mount Everest zu schreiben! Qomolangma Feng w&#228;re n&#228;mlich korrekt. Einen Tibet-Konflikt gibt es demnach auch nicht, sondern h&#246;chstens einen Xizang-Konflikt. Versteht zwar keiner, ist aber sch&#246;n richtig. Und wer jetzt noch eine Kanton-Ente bestellt, den holt der Teufel. Es sei denn, er kann seine Bestellung eben noch in Guangzhou-Ente korrigieren.</p>
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		<title>China garantiert &#8220;ausreichenden&#8221; Webzugang</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/politics/china-garantiert-ausreichenden-webzugang</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 08:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich bereits &#252;ber meinen privaten Olympia-Boykott geschrieben. Hintergrund ist beileibe nicht nur die Tibetfrage; die halte ich eher f&#252;r nebens&#228;chlich. Weitaus wichtiger ist f&#252;r mich wie die chinesische Regierung mit den Kritikern im eigenen Land umgeht und welche Rolle China in der Welt spielt - zum Beispiel bei der Unterst&#252;tzung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich bereits &#252;ber meinen <a href="http://www.fischerlaender.net/politics/der-private-olympia-boykott">privaten Olympia-Boykott</a> geschrieben. Hintergrund ist beileibe nicht nur die Tibetfrage; die halte ich eher f&#252;r nebens&#228;chlich. Weitaus wichtiger ist f&#252;r mich wie die chinesische Regierung mit den Kritikern im eigenen Land umgeht und welche Rolle China in der Welt spielt - zum Beispiel bei der Unterst&#252;tzung des Regimes im Sudan.</p>
<p>Nun hat das IOC stets wiederholt, dass die ausl&#228;ndischen Journalisten frei berichten d&#252;rfen und nat&#252;rlich - eigentlich ein Irrsinn, das im Jahre 2008 extra hervorheben zu m&#252;ssen - auch freien Internetzugang haben werden. Doch jetzt, wenige Tage vor Beginn der Spiele, wird selbst diese Selbstverst&#228;ndlichkeit wieder einkassiert:</p>
<blockquote><p>Meine Hauptbesch&#228;ftigung und Verantwortung ist es, sicherzustellen, dass offen &#252;ber die Wettbewerbe berichtet wird. Das erstreckt sich nicht notwendigerweise auf den freien Zugang und die Berichterstattung &#252;ber alles, was mit China zu tun hat.</p></blockquote>
<p><em>Kevan Gospar, Chef der IOC-Pressekommission, <a href="http://www.faz.net/s/Rub03D44147D5D54FEFBD86D6A02159E792/Doc~E0F69E3B851204DEE98B50313659ECA9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">zitiert lt. FAZ</a></em></p>
<p>Ein Sprecher der chinesischen Olympia-Organisatoren nannte den bereitgestellten Webzugang &#8220;ausreichend&#8221;. Das hei&#223;t im Klartext, Websites der BBC oder der Deutschen Welle werden auch w&#228;hrend der olympischen Spiele auch im IOC-Pressecenter gesperrt sein. Die Spiele von Peking werden immer mehr zur Farce.</p>
<p><strong>Update:</strong> Ein &#8220;wundersch&#246;nes&#8221; Zitat von Herrn Gospar ist mir gestern durchgerutscht: &#8220;Ich kann den Chinesen nicht erz&#228;hlen, was sie tun sollen.&#8221; Was f&#252;r eine Heuchelei! Das IOC schafft es sogar, eigene Gesetzte schaffen zu lassen, etwa das deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympiaschutzgesetz">Olympiaschutzgesetz</a>. Aber in China k&#246;nnen sie angeblich nichts ausrichten. Welch ein Witz. Das IOC m&#252;sste m.E. nur mit einer offiziellen R&#252;ge drohen und die Regierung in Peking w&#252;rde kuschen, zu gro&#223; w&#228;re sonst der Gesichtsverlust. Das IOC und Chinas Regierung sind halt beide autorit&#228;re Altm&#228;nnervereine, kein Wunder, dass die sich so gut verstehen.</p>
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		<title>Will iPhone kaufen! oder: T-Mobile ist die chaotischte Firma Deutschlands</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/apple-mac/will-iphone-kaufen-oder-t-mobile-ist-die-chaotischte-firma-deutschlands</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 09:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Apple Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute T-Mobile offiziell zur chaotischten Firma Deutschlands gew&#228;hlt. Warum? Weil ich seit Wochen versuche, ein iPhone zu kaufen. Vergeblich nat&#252;rlich, denn der Verk&#228;ufer hei&#223;t T-Mobile. Bei all den Erlebnissen mit dem Laden wundert&#8217;s mich, wie deren Radsportteam es schaffte, jahrelang systematisch zu dopen. Denn dass bei denen irgendwas systematisch funktioniert ist einfach nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute T-Mobile offiziell zur chaotischten Firma Deutschlands gew&#228;hlt. Warum? Weil ich seit Wochen versuche, ein iPhone zu kaufen. Vergeblich nat&#252;rlich, denn der Verk&#228;ufer hei&#223;t T-Mobile. Bei all den Erlebnissen mit dem Laden wundert&#8217;s mich, wie deren Radsportteam es schaffte, jahrelang systematisch zu dopen. Denn dass bei denen irgendwas systematisch funktioniert ist einfach nicht zu glauben. Aber zur&#252;ck zum iPhone.</p>
<p>Im alten iPhone fehlte mir ein GPS-Modul. Alle Welt redet von Location-Based-Services; deshalb war mir klar, mein n&#228;chstes Handy muss GPS haben. Also musste ich abwarten - bis Ende Juni die Mail von T-Mobile kam: &#8216;iPhone jetzt bestellen!&#8217;. Ich habe also sofort angerufen bei der Gesch&#228;ftskunden-Hotline - und wurde eiskalt abgeblockt. &#8220;N&#246;, Sie k&#246;nnen das iPhone nicht vorbestellen.&#8221; - &#8220;Aber Sie machen ja schon Werbung daf&#252;r!&#8221; - &#8220;Naja, aber das geht trotzdem nicht.&#8221; Okay, warte ich also noch ein wenig.</p>
<p>Am 1. Juli dann die erneute, noch penetrantere Ank&#252;ndigung von T-Mobile, dass das iPhone nun zu bestellen sei. Ich versuche mein Gl&#252;ck erneut. Und in der Tat nimmt der nette Herr an der Hotline meine Bestellung mit all ihren Feinheiten - ich brauch die E-Mail-Flatrate nicht mehr und auch meine Datenoption ist k&#252;nftig hinf&#228;llig - entgegen. In der Folge warte ich auf die &#252;bliche schriftliche Auftratsbest&#228;tigung, die aber nicht eintrifft.</p>
<p>Also versuche ich am 11. Juli, immerhin der hochoffizielle Erstverkaufstag, mein Gl&#252;ck erneut an der Hotline. Mein diesmaliger Berater erkl&#228;rt mir, dass mein 1.-Juli-Berater Unsinn erz&#228;hlt habe, denn das iPhone k&#246;nne erst heute bestellt werden. Offenbar habe der 1.-Juli-Berater meine Bestellung nur aufgeschrieben, so der wiederum nette Herr im Callcenter, und werde sie heute im Laufe des Tages eingeben. Da ich das arg obskur finde, bietet mir nun der 11.-Juli-Berater an, die Bestellung jetzt gleich ins System einzugeben. Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon, wie mir der Paketdienst zwei iPhones aush&#228;ndigen will; aber da ich ein risikofreudiger Mensch bin, nehme ich den Vorschlag trotzdem an.</p>
<p>Der 11.-Juli-Berater gibt also s&#228;mtliche Daten ein. Auf meine ausdr&#252;ckliche Nachfrage erkl&#228;rt er mir, dass der neue iPhone-spezifische Tarif &#8220;Complete M&#8221; erst aktiv w&#252;rde mit der Aktivierung des iPhones, welches mir &#8220;Mitte kommender Woche&#8221; - also so um den 16. Juli herum - zugehen werde. Letzteres zweifle ich zwar innerlich an, aber Hauptsache, das Ding ist bestellt. Meine ebenfalls mitbestellte zweite SIM-Karte sowie die Auftragsbest&#228;tigung w&#252;rden bereits am Montag im Briefkasten liegen, so jedenfalls mein 11.-Juli-Berater. Nat&#252;rlich kommt weder eine Auftragsbest&#228;tigung noch eine SIM-Karte am Montag. Und am Dienstag auch nicht. Da ich aber den <del datetime="2008-07-16T09:03:16+00:00">Sauhaufen</del> T-Laden schon kenne, rege ich mich nicht weiter dar&#252;ber auf. Irgendwann wird&#8217;s schon klappen.</p>
<p>Inzwischen schreiben wir den 15. Juli, sp&#228;tabends. Mein Handy pr&#228;sentiert mir eine SMS, dass auf meiner Mailbox ein Anruf vermerkt sei - was mir komisch vorkommt, da ich keinen Anruf geh&#246;rt hatte. Nun gut, kann passieren. Als ich die obligatorische 3311 w&#228;hle, soll ich nun pl&#246;tzlich mein VoiceMail konfigurieren. Wie VoiceMail? Hat T-Mobile wieder ein neues Mailbox-System eingef&#252;hrt und ich muss wieder alles neu einstellen? Nun gut, es ist schon sp&#228;t. Ich leg mich erst mal schlafen.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen, also am 16. Juli, werde ich von zwei neuen Mailbox-SMSen geweckt. Ich k&#228;mpfe mich durch die VoiceMail-Konfiguration, um die Anrufe abh&#246;ren zu k&#246;nnen: In der Tat waren drei Nachrichten gespeichert - aber die Anrufliste des Handys hatte keinen davon verzeichnet. Irritiert rufe ich die Hotline wieder an, denn inzwischen konnten irgendwelche Synapsen in meinem Kopf eine Verbindung zwischen &#8220;VoiceMail&#8221; und &#8220;iPhone&#8221; herstellen &#8230;</p>
<p>Der freundliche Herr von der Hotline ist dieses Mal eine freundliche Dame. &#8220;Ja&#8221;, so erkl&#228;rt sie, &#8220;Ihr Tarif wurde bereits auf Complete M umgestellt.&#8221; Aha. &#8220;Nein, die Auskunft des 11.-Juli-Beraters war nicht korrekt, dass dies erst nach der Aktivierung geschehe.&#8221; Soso. &#8220;Ja, eine Vorbestellung war f&#252;r Gesch&#228;ftskunden nicht m&#246;glich, weil wir glaubten, gen&#252;gend Ger&#228;te zur Verf&#252;gung zu haben.&#8221; Grandios. Und wann kommt denn nun mein iPhone, dessen Tarif ich bereits habe - und wohl auch bezahle? &#8220;Nein, diese Woche klappt das nicht mehr. Wir warten noch auf die Lieferung von Apple.&#8221; Toll. &#8220;Ja, n&#228;chste Woche sollte es klappen.&#8221;</p>
<p>Da m&#246;chte Apple mit dem neuen iPhone vor allem bei Gesch&#228;ftskunden punkten und der Chaosverein T-Mobile schafft es nicht, diese zu beliefern. Vermutlich hat denen ein <del datetime="2008-07-16T09:03:16+00:00">BWL-Frischling</del> s&#252;ndteurer McKinsey-Berater vorgeschlagen, den Vorbestellprozess f&#252;r Businesskunden einzusparen, weil ja eh gen&#252;gend iPhone zu erwarten seien. Bravissimo.</p>
<p>Warum die Anrufe direkt auf der Mailbox landen, konnte die 16.-Juli-Beraterin &#252;brigens nicht nachvollziehen. Sie meinte, vielleicht w&#228;re nur die Anrufzeit mit 15 Sekunden zu kurz und versprach, diese auf 30 Sekunden zu verl&#228;ngern. Nun mag es ja sein, dass 15 Sekunden f&#252;r mich zu kurz sind - aber mein Handy sollte doch in der Lage sein, einen Anruf innerhalb von 15 Sekunden in die Anrufliste zu schreiben. Aber darauf wusste sich die 16.-Juli-Beraterin keinen Reim zu machen.</p>
<p>Und die Moral von der Geschichte? Wer mich anrufen will, wird so lange nur meine Mailbox, &#228;hm sorry: meine VoiceMail erreichen, bis ich endlich ein iPhone erhalte. Wann das sein wird, steht in den Sternen. Mein Tipp ist: Irgendwann im August. 2008.</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Hach, von wegen August! Nachdem ich schon schlimmste Bef&#252;rchtungen hatte wegen der Meldungen, das iPhone sei erst im Herbst wieder lieferbar, klingelte heute (22. Juli) um halb neun im B&#252;ro der Postbote und &#252;bergab mir ein kleine schnuckeliges P&#228;ckchen. Mein iPhone ist da! Aber ein Chaotenverein bleibt T-Mobile trotzdem.</p>
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		<title>&#214;ko-Guerilla-Bloggerin vs. Tchibo - und die Rolle von Spreadshirt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 15:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn eine Bloggerin bei Tchibo ein individuell angefertigtes T-Shirt bestellt mit der Aufschrift &#8220;Dieses T-Shirt hat ein Kind f&#252;r Tchibo gen&#228;ht&#8221;? Tchibo liefert brav und wundert sich hinterher &#252;ber schlechte Publicity. Dieser Clou ist Kirsten Brodde gelungen, die sich f&#252;r faire Arbeitsbedingungen in den Betrieben der gro&#223;en Bekleidungshersteller einsetzt. Sogar SPON berichtet dar&#252;ber.
Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert, wenn eine Bloggerin bei Tchibo ein individuell angefertigtes T-Shirt bestellt mit der Aufschrift &#8220;Dieses T-Shirt hat ein Kind f&#252;r Tchibo gen&#228;ht&#8221;? Tchibo liefert brav und wundert sich hinterher &#252;ber schlechte Publicity. Dieser Clou ist <a href="http://www.kirstenbrodde.de/">Kirsten Brodde</a> gelungen, die sich f&#252;r faire Arbeitsbedingungen in den Betrieben der gro&#223;en Bekleidungshersteller einsetzt. Sogar <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,560653,00.html">SPON berichtet</a> dar&#252;ber.</p>
<p>Was allerdings zumindest im Spiegel-Bericht untergeht, ist die Rolle von <a href="http://www.spreadshirt.de/">Spreadshirt</a>. Denn Tchibo kooperiert mit Spreadshirt, und letztere sind komplett f&#252;r die Herstellung der Tchibo-T-Shirts verantwortlich. Und von einem hippen, coolen, webzweinulligen Betrieb hatte ich durchaus erwartet, dass sie sich zumindest etwas f&#252;r die Produktionsbedingungen in den Fabriken ihrer Partner in Bangladesh und Co. interessieren. Was aber die Pressesprecherin Eike Sievert dazu zu erz&#228;hlen wei&#223;, ist schon fast Realsatire:</p>
<blockquote><p>Woher kommen die Shirts von Spreadshirt, Frau Sievert? Von vielen hundert Zulieferern aus aller Welt, erkl&#228;rt sie. Was wisse man &#252;ber deren Produktionsbedingungen? Man lie&#223;e sich schriftlich zusichern, dass es keine Kinderarbeit g&#228;be. Glaube man das einfach? Wir k&#246;nnen doch keine Leute nach Asien schicken, um Kontrollen zu machen, sagt Frau Sievert.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=43">kirstenbrodde.de</a></p>
<p>Derartige Ignoranz w&#252;rde man erwarten von Konzernen wie eben Tchibo, aber nicht von einem Betrieb, der auf der Web2.0-Welle mitschwimmt und viel von Offenheit redet: Da gab es das &#8220;Open Logo Project&#8221; und auf der Website kann der geneigte Betrachter mittels Videos einen Blick in die Leipziger B&#252;ros tun. Und richtiggehend l&#228;cherlich wird das ganze, sieht man sich im Spreadshirt-Blog um. Da gab&#8217;s erst diese Woche einen Beitrag mit dem sch&#246;nen Titel <a href="http://blog.spreadshirt.net/de/2008/06/15/menschenrechte-auf-baumwolle/">Menschenrechte auf Baumwolle?</a>. Tolle Selbstbeweihr&#228;ucherung - aber keine Ahnung haben von den Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken, in denen diese T-Shirts produziert werden.</p>
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		<item>
		<title>Using Boost C++ libraries with gcc / g++ under Windows</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/development/using-boost-c-libraries-with-gcc-g-under-windows</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 13:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Development]]></category>

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		<description><![CDATA[A lot of the power of C++ comes from the STL, the C++ Standard Library. And even more power is available using the Boost libraries, which are about to become part of the upcoming new STL version. Thus, using Boost libraries in your project is not even very convenient, it will also guarantee compatibility between [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A lot of the power of C++ comes from the STL, the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/C%2B%2B_Standard_Library">C++ Standard Library</a>. And even more power is available using the <a href="http://www.boost.org/">Boost libraries</a>, which are about to become part of the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Technical_Report_1">upcoming new STL version</a>. Thus, using Boost libraries in your project is not even very convenient, it will also guarantee compatibility between platforms and future STL releases. (To all you C++ gurus out there: I hope this short introduction is not too misleading.)</p>
<p>While the Boost libraries are easy to install on Unix machines and the Boost websites offers binaries for Visual C++ 2005, it is more complicated to use Boost on Windows with the <a href="http://gcc.gnu.org/">GNU Compiler Collection</a> (aka gcc). In fact, it took me several hours to figure out how to use Boost with my favourite IDE, <a href="http://www.netbeans.org/">Netbeans</a>. Netbeans? The Java IDE from Sun? Yes, I prefer Netbeans over Eclipse, because Netbeans is easier to use, but it is still a full-featured IDE and it even has a great <a href="http://www.netbeans.org/features/cpp/index.html">C/C++-Plugin</a>.</p>
<p>After doing some experiments with <a href="http://www.mingw.org/">MingW</a>, I decided that Cygwin would be a better choice. (Maybe I was just to stupid to get things working with MingW.) Here&#8217;s what you have to do to get Boost, cygwin with gcc/g++ and Netbeans working under Windows.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.cygwin.com/">Install Cygwin</a>. Make sure that you also install gcc, g++, boost, make and gdb - you should find all of them within the <em>Devel </em>section of the Cywin installer.</li>
<li>Put your Cygwin home and Cygwin bin directory in your PATH variable. In my case I had to add <em>C:\cygwin\home;C:\cygwin\bin;</em> to my PATH variable. (<a href="http://www.computerhope.com/issues/ch000549.htm">Some help for changing the PATH variable.</a>)</li>
<li>Now open a windows command prompt and execute the following statements: &#8216;gcc &#8211;version&#8217;, &#8216;g++ &#8211;version&#8217;, &#8216;make &#8211;version&#8217; and &#8216;gdb &#8211;version&#8217;. You should get something like this:<br /><code>C:\Dokumente und Einstellungen\sf>gcc --version<br />
gcc (GCC) 3.4.4 (cygming special, gdc 0.12, using dmd 0.125)<br />
Copyright (C) 2004 Free Software Foundation, Inc.<br />
This is free software; see the source for copying conditions.  There is NO<br />
warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.</code></li>
<li>Now install Netbeans. After installation, open Tools - Plugins. Under &#8220;Available Plugins&#8221; you should see &#8220;C/C++&#8221;. Install this plugin and restart Netbeans.</li>
<li>Now open, again in Netbeans, Tools - Options - C/C++. In the section &#8220;Build Tools&#8221; click &#8220;Add ..&#8221; and choose your Cygwin bin directory (C:\cygwin\bin) as your base directory and click &#8220;Okay&#8221;. Netbeans now finds all your compiler and make tools from the Cygwin installation.</li>
<li>In the section &#8220;Code Assistance&#8221; you have to choose the sub-section &#8220;C++ Compiler&#8221;. Add the include directory for your Boost libraries: In my installation this is C:\cygwin\usr\include\boost-1_33_1. Click &#8220;Okay&#8221;.</li>
<li>Create a new Netbeans C++ project and write some code. Right click your project and choose &#8220;Set Configuration - Manage Configurations &#8230;&#8221;. In the &#8220;C++ Compiler&#8221; section, include the path to your Boost libraries int the &#8220;Include Directories&#8221; folder. My path is C:\cygwin\usr\include\boost-1_33_1.</li>
<li>In the &#8220;Linker&#8221; section put your Cygwin bin directory (C:\cygwin\bin) in the &#8220;Additional Library Directories&#8221; field. Then edit the &#8220;Libraries&#8221; field below: Click &#8220;Add Library File &#8230;&#8221;, change file type to &#8220;.dll&#8221; and choose the libraries you need for your project. For my small regex example, I need cyboost_programm_options-gcc-mt-1_33_1 and cyboost_regex-gcc-mt-1_33_1.</li>
<li>While editing your C++ file, hit F6 and Netbeans will compile, link and start your programm. You&#8217;re finally done.</li>
</ol>
<p>This is my example code:</p>
<pre>#include &lt;iostream&gt;
#include &lt;string&gt;
#include &lt;boost/regex.hpp&gt;
using namespace std;
using namespace boost;
int main() {
    string s = "This is my simple sample text, really.";
    regex re(",|:|-|\s+");
    sregex_token_iterator my_iter(s.begin( ), s.end( ), re, -1);
    sregex_token_iterator my_end;
    while (my_iter != my_end)
        cout &lt;&lt; *my_iter++ &lt;&lt; 'n';
    return (EXIT_SUCCESS);
}</pre>
<p>You can also build this little program on the command line. Open your Cygwin Bash Shell and navigate to your code directory. (Cygwin maps your windows drives under /cygdrive - thus <code>cd /cygdrive/c/</code> navigates you to your windows C:\ drive.)<br />
To compile your source file called regexp.cpp, just type:<br />
<code>g++ -c -I/usr/include/boost-1_33_1/ -o regexp.o regexp.cpp</code><br />
And to link and build it:<br />
<code>g++ -o regexp.exe regexp.o -lboost_program_options-gcc-mt-s -lboost_regex-gcc-mt-s</code><br />
That&#8217;s all. Now type <code>./regexp.exe</code> to start your compiled program.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Kreuz mit dem Logging</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/perl/das-kreuz-mit-dem-logging</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 16:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Perl]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt manchmal Artikel in anderen Blogs, die f&#252;hren zu einem Aha-Erlebnis. Ein aktueller Fall ist der Beitrag The Logs That Bind &#8230; in dem vorz&#252;glichen und relativ neuen O&#8217;Reilly-Blog Beautiful Code. Michael Feathers erz&#228;hlt dort von einer interessanten Szene als er versuchte, einem Entwicklerteam beim &#220;berarbeiten eines Programm zu helfen, das etliche sehr lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt manchmal Artikel in anderen Blogs, die f&#252;hren zu einem Aha-Erlebnis. Ein aktueller Fall ist der Beitrag <a href="http://beautifulcode.oreillynet.com/2008/04/the_logs_that_bind_1.php">The Logs That Bind &#8230;</a> in dem vorz&#252;glichen und relativ neuen O&#8217;Reilly-Blog <a href="http://beautifulcode.oreillynet.com/">Beautiful Code</a>. Michael Feathers erz&#228;hlt dort von einer interessanten Szene als er versuchte, einem Entwicklerteam beim &#220;berarbeiten eines Programm zu helfen, das etliche sehr lange Methoden enthielt. &#8220;Das Allheilmittel daf&#252;r liegt &#252;blicherweise auf der Hand: Refactoring&#8221;, erz&#228;hlt Feathers - doch hier wurde er von den Entwicklern gestoppt. Denn in den Methoden waren zahlreiche Logging-Aufrufe enthalten, die jeweils den Namen der aktuellen Methode enthielten. Nachdem sie verschiedene M&#246;glichkeiten durchdiskutiert hatten, wendeten sie sich einem anderen Codeabschnitt zu.</p>
<p>&#8220;Das erinnerte mich, wie sehr ich logging hasse&#8221;, war das Fazit von Feathers - und f&#252;r mich der Augen&#246;ffner. Denn sofort fielen mit mehrere Projekte ein, die ich mit ziemlich sauberen Code begonnen hatte, die aber am Ende f&#252;rchterlich unstrukturiert waren, weil ich irgendwann Logging einbauen musste. Und, im R&#252;ckblick wird mir das erst richtig deutlich, mit dem Logging begann jeweils das Chaos, denn Logging bedeutet, Programmbestandteile zu koppeln, die an sich wenig miteinander zu tun haben (sollten).</p>
<blockquote><p>Wenn Logging durch den Code wuchert, wird das Programm schwieriger zu verstehen und man ist zur&#252;ckhaltend, &#196;nderungen vorzunehmen. (&#8230;) Wenn du loggst, musst du die Abh&#228;ngigkeiten, die damit eingef&#252;hrt werden, beherrschen; wenn nicht, werden sie dich beherrschen.</p></blockquote>
<p>Liest man den Beitrag zwischen den Zeilen, so lautet der unausgesprochene Rat von Feathers, m&#246;glichst auf Logging zu verzichten. Doch gerade Anwendungen, die viel mit dem Web bzw. mit diversen Webseiten kommunizieren, kommen ohne Logging nicht aus. Ein Webcrawler braucht das Logging als quasi integralen Bestandteil: Milliarden von Seiten auf Millionen von Webservern, die alle ihre eigene Konfiguration haben. Mit Unit-Tests ist dieser Vielfalt nicht Herr zu werden, also bleibt nichts anderes &#252;brig als ein de facto nicht ausreichend getestetes Programm in die freie Wildbahn zu entlassen. Ohne Logging ist das fahrl&#228;ssig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Different strtotime() behaviour in PHP 4 and PHP 5</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/php/different-strtotime-behaviour-in-php-4-and-php-5</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 17:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[PHP]]></category>

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		<description><![CDATA[I just wasted about an hour of my working time looking for an error in my code. I tried to use the built-in strtotime() function to convert a date string from a log file to the appropriate timestamp:
The date string looks like this: 1/Jan/2007:08:03:50 +0100
Using phpa, the command line PHP tool, I got what I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I just wasted about an hour of my working time looking for an error in my code. I tried to use the built-in strtotime() function to convert a date string from a log file to the appropriate timestamp:</p>
<p>The date string looks like this: <code>1/Jan/2007:08:03:50 +0100</code><br />
Using phpa, the command line PHP tool, I got what I expected:<br />
<code>PHP 5.2.0 (cli) (???) [Darwin]<br />
>>> print strtotime("1/Jan/2007:08:03:50 +0100");<br />
1167635030</code></p>
<p>But in my PHP script, the very same command returns -1. After a lot of experiments, I found the problem. While my phpa tool uses PHP5, the script is invoked via php - which defaults to PHP 4.4.7. Obviously, the date format used in log files was added to strtotime() in PHP5:<br />
<code>macbook:~ sf$ php -r 'print phpversion()."\n"; print strtotime("01/Jan/2007:08:03:50 +0100")."\n";'<br />
4.4.7<br />
-1<br />
macbook:~ sf$ php5 -r 'print phpversion()."\n"; print strtotime("01/Jan/2007:08:03:50 +0100")."\n";'<br />
5.2.0<br />
1167635030</code></p>
<p>So, be sure to check what PHP version you&#8217;re running, if you get into trouble with strtotime().</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die alte M&#228;r vom erfolgreichen Fr&#252;haufsteher</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/business/die-alte-maer-vom-erfolgreichen-fruehaufsteher</link>
		<comments>http://www.fischerlaender.net/business/die-alte-maer-vom-erfolgreichen-fruehaufsteher#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich, es h&#228;tte sich langsam rumgesprochen, dass es nicht die eine Methode gibt, die allen Menschen gleicherma&#223;en hilft, ihre Ziele zu erreichen. Ein gutes Beispiel f&#252;r die Ber&#252;cksichtigung der unvermeidlichen Tatsache, dass Menschen unterschiedlich sind, ist das Buch &#252;ber die &#8220;Kreativen Chaoten&#8221;, das ich hier k&#252;rzlich besprochen habe. Doch nun stolpere ich &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich, es h&#228;tte sich langsam rumgesprochen, dass es nicht die eine Methode gibt, die allen Menschen gleicherma&#223;en hilft, ihre Ziele zu erreichen. Ein gutes Beispiel f&#252;r die Ber&#252;cksichtigung der unvermeidlichen Tatsache, dass Menschen unterschiedlich sind, ist das <a href="http://www.fischerlaender.net/business/selbstmanagement-erfahrungen-eine-chaoten-und-die-hilfestellung-eines-neuen-buchs">Buch &#252;ber die &#8220;Kreativen Chaoten&#8221;, das ich hier k&#252;rzlich besprochen habe</a>. Doch nun stolpere ich &#252;ber einen Artikel, der <a href="http://imgriff.com/2007/05/30/wie-man-fruehaufsteher-wird/">die alte M&#228;r vom erfolgreichen Fr&#252;haufsteher</a> weiterspinnt ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Menschen unterschiedlich sind.</p>
<p>Hier sind einige der alten Kamellen, die im Artikel wiedergekaut werden:</p>
<p><quote>Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von F&#252;hrungskr&#228;ften lernen und fr&#252;h aufstehen.</quote></p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob wirklich (fast) alle F&#252;hrungskr&#228;fte, wie im Artikel behauptet, fr&#252;h aufstehen. Das ist mir aber auch herzlich egal. Denn der Autor hat hier den klassischen Logikfehler begangen: Weil viele F&#252;hrungskr&#228;fte Fr&#252;haufsteher sind, so die Schlussfolgerung, muss es wohl am fr&#252;hen Aufstehen liegen, dass sie F&#252;hrungskr&#228;fte geworden sind. Offenbar wird kein Gedanke daran verschwendet, dass das ganze genau umgekehrt sein k&#246;nnte: Weil von F&#252;hrungskr&#228;ften erwartet wird, fr&#252;h aufzustehen, tun diejenigen, die eine derartige Karriere anstreben das dann auch.<br />
Es w&#228;re mal sehr spannend, zu untersuchen, welcher Schaden in Unternehmen entsteht, weil F&#252;hrungskr&#228;fte nicht entsprechend ihres eigenen Biorhythmus arbeiten, sondern so, wie sie glauben, dass es opportun ist.</p>
<p><quote>Ein frischer Morgen hat etwas ungemein belebendes und inspirierendes. Viele Fr&#252;haufsteher nutzen ihn, weil er es ihnen erm&#246;glicht in voller Konzentration und unterbrechungsfrei zu arbeiten.</quote></p>
<p>Klasse, wer gerne fr&#252;h aufsteht, f&#252;r den ist ein fr&#252;her Morgen sicherlich etwas wundersch&#246;nes. Ich finde hingegen, die Nacht hat etwas &#228;u&#223;erst anregendes. Ich kann nachts wunderbar arbeiten. Nie bin ich so konzentriert und unterbrochen werde ich auch durch nichts und niemanden.</p>
<p><quote>&#220;berlegt mal, wenn ihr kennt, den ihr f&#252;r besonders produktiv haltet. Ich wette, wenn ihr nachfragt, werdet ihr herausfinden, dass die Person ziemlich fr&#252;h aufsteht.</quote></p>
<p>Tja, wenn ich den Test mache, stelle ich fest, dass genau die Leute, die ich f&#252;r wenig produktiv halte, h&#228;ufig fr&#252;h aufstehen. Aber das ist genau so zuf&#228;llig, wie ein umgekehrtes Ergebnis.</p>
<p><quote>Auch der gr&#246;&#223;te Langschl&#228;fer und Morgenmuffel schafft es dann mit dem ersten Weckerklingeln (oder sogar noch davor) aus dem Bett zu springen und die Fahrt in den Urlaub anzugehen.</quote></p>
<p>An dieser Stelle verlassen wir die sachliche Argumentation komplett und halten den Nachtmenschen das alte Vorurteil vor, dass sie im Grunde ihres Herzen einfach nur faul sind. Abgesehen davon, dass ich auch zum Urlaub fahren nicht gerne aufstehe, frage ich mich, woher der Autor diese Gewissheit nimmt und solche Verallgemeinerungen anstellt?</p>
<p>Sicherlich ist es f&#252;r jeden, der anstrebt, ein erfolgreicher Manager in einem gro&#223;en Unternehmen zu werden, empfehlenswert, sich im-Fr&#252;h-aufstehen zu &#252;ben. Denn das wird in den meisten F&#228;llen von ihm verlangt werden. Dass aber Fr&#252;haufsteher per se produktiver sind, ist ein M&#228;rchen. Ich k&#246;nnte jetzt anfangen und ber&#252;hmte Wissenschaftler aufz&#228;hlen, die allesamt notorische Nachtmenschen waren - Albert Einstein und Wolfgang Pauli etwa. Aber das w&#228;re genau so exemplarisch und damit ohne Aussagekraft wie die Behauptung, als Fr&#252;haufsteher wird man erfolgreicher weil viele Erfolgreiche Fr&#252;haufsteher sind.</p>
<p>Abschlie&#223;end muss ich nat&#252;rlich noch auf diesen aktuellen Spiegel-Artikel verweisen: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,542770,00.html">Chronobiologie - Trost f&#252;r Eulen und Lerchen</a></p>
<blockquote><p>Molekularbiologisch scheint damit endlich bewiesen, dass Lerchen und Eulen nicht anders k&#246;nnen, selbst wenn sie wollten: &#8220;Der Unterschied steckt in den Genen, die Chronotypen sind angeboren&#8221;, konstatiert Kramer. &#8220;Ein Sp&#228;ttyp kann seine innere Uhr weder durch Lichttherapie noch durch die Gabe von Melatonin so umpolen, dass aus ihm pl&#246;tzlich ein Morgenmensch wird.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dynamic Languages World 2008 ohne Perl - eine zu kleine Welt</title>
		<link>http://www.fischerlaender.net/perl/dynamic-languages-world-2008-ohne-perl-eine-zu-kleine-welt</link>
		<comments>http://www.fischerlaender.net/perl/dynamic-languages-world-2008-ohne-perl-eine-zu-kleine-welt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 17:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Perl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fischerlaender.net/perl/dynamic-languages-world-2008-ohne-perl-eine-zu-kleine-welt</guid>
		<description><![CDATA[Im Mai findet zum zweiten Mal die Webinale statt, eine Konferenz, die versucht die L&#252;cke zwischen Business- und technischen Webthemen zu schlie&#223;en. Ich war bereits letztes Jahr als Speaker in Ludwigshafen dabei und bin auch dieses Mal wieder aktiv vertreten, nun in Karlsruhe.
Und ebenfalls wie bereits letztes Jahr, finden parallel zur Hauptkonferenz Webinale, wiederum einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai findet zum zweiten Mal die <a href="http://createordie.de/webinale/">Webinale</a> statt, eine Konferenz, die versucht die L&#252;cke zwischen Business- und technischen Webthemen zu schlie&#223;en. Ich war bereits letztes Jahr als Speaker in Ludwigshafen dabei und bin auch dieses Mal wieder aktiv vertreten, nun in Karlsruhe.</p>
<p>Und ebenfalls wie bereits letztes Jahr, finden parallel zur Hauptkonferenz Webinale, wiederum einige parallele Konferenzen statt. Eine dieser parallelen Veranstaltungen ist neu und hei&#223;t <a href="http://it-republik.de/conferences/dlw-europe/workshops.php?language=de">Dynamic Languages World (DLW) Europe 2008</a>. Als alter Fan von dynamischen Sprachen war ich gleich begeistert, hier die eine oder andere Session mitnehmen zu k&#246;nnen. Doch leider musste ich beim Blick aufs Programm feststellen, dass <a href="http://www.fischerlaender.net/category/perl">Perl</a> nicht vertreten ist. Das halte ich f&#252;r eine gewaltige L&#252;cke im Konferenzprogramm! Denn Perl ist nicht irgendeine Sprache, sondern immer noch eine der <a href="http://www.fischerlaender.net/webdev/perl-used-for-web-development">meist genutzten dynamischen Sprachen</a> &#252;berhaupt. Sicherlich h&#228;ufiger im Einsatz als <a href="http://www.fischerlaender.net/perl/poor-groovy-performance">Groovy</a> und wohl auch Python.</p>
<p>Ich verstehe ja, dass Smalltalk in diesem Umfeld nicht vorkommt. Zu sehr ist dessen Sprachkonzept von den &#252;blichen Verd&#228;chtigen wie PHP und JavaScript entfernt - auch wenn mit <a href="http://www.seaside.st/">Seaside</a> ein &#228;u&#223;erst interessantes Web-Framework besteht. Aber auf Perl zu verzichten, die Sprache, die Amazon, Heise oder die IMDb zugrunde liegt, das verstehe ich nicht wirklich.</p>
]]></content:encoded>
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