Stefan Fischerländer’s Blog One Blog Is Not Enough

Erfahrungen mit T-Mobile UMTS

Da ich ja viel unterwegs bin, hab ich mir vor ein paar Monaten eine schicke UMTS-Karte von T-Mobile zugelegt. Da ich es hasse, beim Surfen ähm ich mein: beim Arbeiten ständig auf die Trafficanzeige achten zu müssen, hab ich mir gleich das sogenannte Flatrateangebot – in Wirklichkeit ist es ein Volumentarif mit 5GB, aber das lassen wir mal durchgehen – genommen.

Die Erfahrungen bisher sind recht gemischt. Das Verbindungsprogramm, das auf den schicken Namen “Communication Center” hört, läuft recht stabil. Hin und wieder scheint die Verbindung zu hängen, dann hilft es, die Verbindung kurz zu unterbrechen und wieder zu starten. Negative Auswirkungen auf die Stabilität des Systems (Windows XP mit SP2) gibt es nicht; Suspend-to-RAM funktioniert auch mit eingesteckter Karte. Vorsichtshalber unterbreche ich vorher allerdings immer die Verbindung. Zu den positiven Aspekten gehört, dass das Communication Center transparent zwischen UMTS- und GPRS-Verbindung umschalten kann – für einen häufigen Zugfahrer wie mich ist das eine echte Wohltat.

Ärgerlich ist allerdings die UMTS-Netzabdeckung. Gut, dass es in meiner zentralniederbayerischen Heimatstadt Osterhofen noch(?) kein UMTS gibt, will ich nicht bemängeln; zumal UMTS sowohl in Deggendorf wie auch in Passau verfügbar ist. Dass aber mitten in Dresden (im Kongresszentrum gleich neben dem Landtag) nur eine GPRS-Verbindung zustande kommt, ist schon sehr peinlich für T-Mobile. Zumal UMTS über Vodafone dort funktioniert, wie ich selbst am Notebook eines Kollegen erleben konnte.

Und nun sitz ich in Köln im Starbucks am Hauptbahnhof und auch hier läuft nur GPRS. Womöglich ist das nur eine vorübergehende Störung, aber doch sehr ärgerlich. Schließlich lässt sich T-Mobile den UMTS-Vertrag auch ordentlich bezahlen. Da hier so viel von GPRS die Rede ist: Mit GPRS schaffe ich maximale Übertragunsrate von etwa 45 KBit/s.

Noch ein Wort zu Linux. Ich betreibe die Karte auch unter Ubuntu, sie läuft dort anstandslos, nur die Installation war linuxtypisch tricky. Zwar waren die nötigen Treiber von Option schnell installiert, doch allein damit wollte die Karte nicht so, wie sie sollte. Erst der Einsatz des Tools comgt (früher gcom), sorgte dafür, dass die Karte kontaktfreudig wurde.

4 Responses to “Erfahrungen mit T-Mobile UMTS”

  1. Stefan Fischerländer’s Blog » Blog Archive » GPRS auf dem MacBook mit dem Motorola Pebl says

    [...] siehe auch: T-Mobile und UMTS [...]

  2. hsdpa-umts-verfuegbarkeit.de says

    Hallo,
    also ich halte die UMTS Versorgung bei T-Mobile inzwischen für echt klasse…
    Schöne Grüße, Tim

  3. Wiese says

    Deine Probleme kann ich nicht ganz bestätigen. Bei mir, also in der nähe von Oldenburg in NS, habe ich schlechtes Netz. Sobald ich jedoch vor die tür gehe, habe ich relativ gutes Netz, mega Ärgerlich. Komme dann an deine Übertragungsrate heran.

    In Bremens Innenstadt, Hauptbahnhof und diversen Vierteln habe ich saftigen UMTS empfang. Ebenso verhält es sich mit Oldenburg.

    Auf den Dörfern gibt es natürlich unterschiede. Mal gibs minderes UMTS Netz oder aber minderes HSDPA.

    Jedoch kann ich die Stelle mit dem Vodafone Netz nur bestätigen. Ein Kollege von mir hat den Stick und hat, da wo ich raus muss, sehr guten empfang.

    Gruß

  4. Max says

    Von “saftigem” UMTS-Empfang über T-Mobile kann in Oldenburg (NS) wohl keine Rede sein! Im Escherweg (OFFIS) ist der Empfang (im Gebäude) nur mit max. 40% Leistung möglich und oft gibts überhaupt kein UMTS (dann bleibt nur das extrem langsame EDGE). Da ich an vielen Tagen überhaupt keinen T-Moblile 3G-Sender finde, frage ich mich, ob hier ein Sender etwa nur tageweise in Betrieb ist? Mit Vodafone gibts diese Probleme offenbar nicht, sehr ärgerlich!
    Viele Grüße

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