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Erfahrungen mit T-Mobile UMTS

Da ich ja viel unterwegs bin, hab ich mir vor ein paar Monaten eine schicke UMTS-Karte von T-Mobile zugelegt. Da ich es hasse, beim Surfen ähm ich mein: beim Arbeiten ständig auf die Trafficanzeige achten zu müssen, hab ich mir gleich das sogenannte Flatrateangebot - in Wirklichkeit ist es ein Volumentarif mit 5GB, aber das lassen wir mal durchgehen - genommen.

Die Erfahrungen bisher sind recht gemischt. Das Verbindungsprogramm, das auf den schicken Namen “Communication Center” hört, läuft recht stabil. Hin und wieder scheint die Verbindung zu hängen, dann hilft es, die Verbindung kurz zu unterbrechen und wieder zu starten. Negative Auswirkungen auf die Stabilität des Systems (Windows XP mit SP2) gibt es nicht; Suspend-to-RAM funktioniert auch mit eingesteckter Karte. Vorsichtshalber unterbreche ich vorher allerdings immer die Verbindung. Zu den positiven Aspekten gehört, dass das Communication Center transparent zwischen UMTS- und GPRS-Verbindung umschalten kann - für einen häufigen Zugfahrer wie mich ist das eine echte Wohltat.

Ärgerlich ist allerdings die UMTS-Netzabdeckung. Gut, dass es in meiner zentralniederbayerischen Heimatstadt Osterhofen noch(?) kein UMTS gibt, will ich nicht bemängeln; zumal UMTS sowohl in Deggendorf wie auch in Passau verfügbar ist. Dass aber mitten in Dresden (im Kongresszentrum gleich neben dem Landtag) nur eine GPRS-Verbindung zustande kommt, ist schon sehr peinlich für T-Mobile. Zumal UMTS über Vodafone dort funktioniert, wie ich selbst am Notebook eines Kollegen erleben konnte.

Und nun sitz ich in Köln im Starbucks am Hauptbahnhof und auch hier läuft nur GPRS. Womöglich ist das nur eine vorübergehende Störung, aber doch sehr ärgerlich. Schließlich lässt sich T-Mobile den UMTS-Vertrag auch ordentlich bezahlen. Da hier so viel von GPRS die Rede ist: Mit GPRS schaffe ich maximale Übertragunsrate von etwa 45 KBit/s.

Noch ein Wort zu Linux. Ich betreibe die Karte auch unter Ubuntu, sie läuft dort anstandslos, nur die Installation war linuxtypisch tricky. Zwar waren die nötigen Treiber von Option schnell installiert, doch allein damit wollte die Karte nicht so, wie sie sollte. Erst der Einsatz des Tools comgt (früher gcom), sorgte dafür, dass die Karte kontaktfreudig wurde.

One Response to “Erfahrungen mit T-Mobile UMTS”

  1. Stefan Fischerländer’s Blog » Blog Archive » GPRS auf dem MacBook mit dem Motorola Pebl says

    […] siehe auch: T-Mobile und UMTS […]

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