Stefan Fischerländer’s Blog One Blog Is Not Enough

Windows plus Linux = iBook

Die Auswahl an Windows Notebooks ist riesig, trotzdem kann es schwierig sein, ein geeignetes Gerät zu finden. Mein Wunschgerät sollte klein, leise und stabil sein sowie mit einer langen Akkulaufzeit glänzen. Allein diese Kriterien schränken die an sich große Auswahl schon enorm ein. Ein besonders heller Bildschirm wäre nett, muss aber nicht sein; ein zuverlässig funktionierendes Suspend-to-RAM hingegen stand weiter oben auf meiner Wunschliste.

Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen, sollte das alles auch mit Linux wunderbar funktionieren. Am besten natürlich mit Debian, das auch auf unseren Servern läuft. (SUSE kommt mir nach vielen bösen Erfahrungen nicht mehr auf die Platte.)

Nach langer Suche habe ich nun im Frühjahr dieses Modell gefunden: Mein neues 12-Zoll-iBook. Okay, es ist weder Windows noch Linux drauf, dafür aber das BSD-basierte Mac OS X, das wie ne Mischung aus den Vorteilen beider Welten daherkommt. Zum Entwickeln mit Perl, Java oder auch C bringt es von Haus aus alles mit was man so braucht. Der Suspend-Modus funktioniert brilliant – was ich so noch bei keinem Windows-Notebook gesehen habe und der Apple-Browser (naja, eigentlich ist es ja die KHTML-Engine, gut verpackt) Safari vereint die Vorteile von IE (schnell und handlich) und Firebirdfox (stabil) auf ideale Art und Weise.

Das als Basis dienende BSD bewahrt mich zudem davor, Pseudo-Lösungen wie Cygwin oder vmWare nutzen zu müssen, um Unix-Entwicklung mit einer gut funktionierenden graphischen Oberfläche verbinden zu können. Und das tollste daran: Das iBook kostet nicht mal 1.000 Euro. Lediglich der Bildschirm könnte etwas heller sein und ein paar Gramm weniger würden mich auch nicht stören. Aber vielleicht gibt sich das ja mit der ersten Generation von x86-iBooks …

One Response to “Windows plus Linux = iBook”

  1. Mein Praxisvergleich zwischen Apple Mac und Windows says

    [...] Auch werde ich nicht auf die hinlänglich bekannten Vor- und Nachteile beider Betriebssystemfamilien eingehen, wo ich zumeist Vorteile für den Mac sehe: Ja, der Mac läuft in der Tat stabiler; mein MacBook brauche ich wochenlang nicht neuzustarten, sondern lege es einfach schlafen ohne negative Auswirkungen auf die Systemzuverlässigkeit. Die meisten Sachen funktionieren auf dem Apfelrechner so, wie sie sollen und das fällt mir erst dann wieder auf, wenn ich an einem Windowsrechner sitze, wo das nicht immer der Fall ist. Ein richtiges Unix als Unterbau zu haben, erweist sich regelmäßig als äußerst hilfreich: die Konsole habe ich ständig offen und manchmal fällt mir nur dann auf, wie hilfreich das ist, wenn ein Kollege jammert, dass er den großen MySQL-Dump nicht in seine lokale MySQL-Datenbank bekommt, weil sich sein PhpMyAdmin beschwert, die Datei sei zu groß. Über die Konsole ist sowas ruckzuck erledigt. In den meisten Fällen ist ein Mac ein perfekter Kompromiss zwischen Linux und Windows. [...]

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