Plazes-Gründer tappt in eigene Web 2.0-Falle
Spiegel Online hat eine wunderschöne Geschichte über die Fallen des Web 2.0. So spannend oder lustig manche Anwendungen auch sind, oft genug geraten im aktuellen 2.0-Hype Themen wie Datenschutz unter die Räder. Dafür sind ausnahmsweise nicht die Schäubles dieser Welt verantwortlich, sondern die Nutzer selbst.
Welche Probleme der Web-Exhibitionismus bereiten kann, musste jetzt ausgerechnet der Gründer der Plazes.com-Plattform, Felix Petersen, am eigenen Leib erfahren. Er hatte sich kurzfristig wegen drängender familiärer Angelegenheiten von einer Konferenz in Amsterdam abgemeldet, doch via Plazes.com stellten die Amsterdamer Veranstalter fest, dass er nicht in Berlin, sondern in Kopenhagen weilte.
Inzwischen scheinen die Wogen geglättet, was mich ob der Abläufe durchaus wundert, aber das geht mich nichts an. Was mich aber etwas angeht, ist welchen wunderbaren Showcase ausgerechnet der Chef von Plazes.com ablieferte für die “Macht des Web 2.0″. Vielleicht denkt der eine oder andere Nutzer künftig etwas mehr darüber nach, welche Spuren er im Web freiwillig und öffentlich einsehbar hinterlässt.
Save This Page